Proxy-Krieg in Syrien?

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[Von Florian Rötzer] – Während Russland die syrische Armee unterstützt, schaffen die USA eine neue Allianz in Nordsyrien und schließen sich in Homs und Hama von den USA unterstützte gemäßigte und islamistische Gruppen zusammen.

In Syrien haben sich durch die russische Intervention zugunsten des Assad-Regimes die Machtkalküle verändert. Die syrische Armee scheint durch die russischen Angriffe wieder vorrücken zu können. Auf der anderen Seite hat sich eine neue Koalition gefunden, die „Syrischen Demokratischen Streitkräfte“, die allerdings weniger gegen Assad als gegen den IS antreten. Sie bestehen aus der YPG und einigen arabischen Gruppen wie Burkan al-Furat und arabischen und christlichen Stämmen.

Die Kurden in Syrien werden allmählich zu einer entscheidenden Größe. Schon während des Hussein-Regimes haben die USA sie besonders geschützt und eine Kurdenenklave im Nordirak entstehen lassen, die sich vom Restirak abgekoppelt hat und nach der lange praktizierten Autonomie auf einen selbständigen Staat zustrebt. Zurückdrehen lässt sich das wohl nicht mehr.

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