Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

image_pdfimage_print

Deutschlandfunk:  Grünen-Chef Cem Özdemir hat sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Im Konflikt mit der Atommacht Russland könne es keine militärische Lösung geben, sagte Özdemir im DLF. Nur durch weitere Sanktionen könne man Putin klar machen, „dass es so nicht weitergehen kann“.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:  Der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades will Ende Februar ein auslaufendes Militär-Abkommen mit Russland verlängern. Zuvor berichteten verschiedene Medien, dass Moskau Militär-Basen auf der Insel errichten werde. Doch der zypriotische Außenminister Ioannis Kassoulides wies diese Behauptung am Montag in Brüssel zurück.

Die Presse.com:  Die Separatisten greifen das Armeehauptquartier der ukrainischen Regierung im 60 Kilometer von der Frontlinie entfernten Kramatorsk an. Russland demonstriert auf der Krim militärische Stärke.

DIE WELT:  Athen baut eine russische Drohkulisse auf. Griechenland braucht neue Milliarden von seinen Euro-Partnern und erhöht auf perfide Weise den Druck: Man könne auch Russland um Geld bitten.

tagesschau.de:  Ägypten bekommt sein erstes Atomkraftwerk – und Russland wird es bauen. Das verkündete Präsident Sisi nach einem Treffen mit seinem Amtskollegen Putin in Kairo. Nach jahrelanger Bindung an die USA will Ägypten auch militärisch enger mit Russland kooperieren.

n-tv:  Der deutsche Handelskonzern Metro ist in Russland und der Ukraine stark vertreten. Die Krise in Osteuropa macht den Düsseldorfern schwer zu schaffen: Der Umsatz geht zurück, der Gewinn bricht ein.

bld.de:  Was US-Politiker WIRKLICH über die Deutschen in der Ukraine-Krise denken.

Spiegel online:  „Fuck the EU“ – Victoria Nuland kann sehr direkt sein. Für die US-Regierung soll die Diplomatin in der Ukraine-Krise mit Europa verhandeln. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz aber sorgte sie erneut für Irritationen.

Deutsch-Russische Wirtschaftsnachrichten:  Bald wieder Berjoska-Läden? In einem Brief an den russischen Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedjew aus dem Dezember 2014 hat Außenminister Sergej Lawrow vorgeschlagen, ähnlich wie zu Zeiten der UdSSR im Moskauer Stadtgebiet Einzelhandelsgeschäfte nach dem Duty-free-Prinzip einzurichten.

Deutsch-Russische Wirtschaftsnachrichten:  Die österreichische Bankengruppe Raiffeisen International (RBI) steht vor erheblichen Veränderungen ihres Osteuropageschäfts. Das Exposure der Bank in den Krisenländern Ukraine, Ungarn und Russland soll reduziert werden, während die Länderorganisationen in Polen und Slowenien zum Verkauf anstehen.

derStandart.at:  Einen Tag vor dem geplanten Ukraine-Krisengipfel hat die Führung in Moskau die vom Westen gegen sie erwogenen Schritte heftig kritisiert. Waffenlieferungen an die ukrainische Armee oder zusätzliche Sanktionen zielten allein darauf ab, die Situation in der Ukraine weiter zu destabilisieren, sagte der Sprecher des russischen Präsidialamtes, Dmitri Peskow, am Dienstag der Nachrichtenagentur RIA.

Spiegel online:  Politisch herrscht Eiseskälte – kulturell hilft man sich: Außenminister Steinmeier sagte Russland Unterstützung beim Wiederaufbau der zerstörten Akademie der Wissenschaften zu.