Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

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euractiv.de:  Das Europaparlament wird am Donnerstag eine Entschließung zur Lage in der Ukraine verabschieden. Darin verurteilt das Parlament Russlands „aggressive Expansionspolitik“ scharf. Es fordert die Beibehaltung oder sogar die Verschärfung der derzeitigen Sanktionen, wenn Moskau den Verpflichtungen des Minsker Abkommens nicht nachkommt.

nwz.online:  In Niedersachsens Exportwirtschaft ist nach einer Studie schon jedes dritte Unternehmen von den Auswirkungen der Ukraine-Krise betroffen. „In einzelnen Fällen werden Umsatzeinbußen von über 50 Prozent erwartet“, sagte die Leiterin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertags (NIHK), Susanne Schmitt, am Mittwoch bei der Vorstellung einer Umfrage unter 250 Unternehmen des Landes. Vor allem der Mittelstand sei betroffen.

Sputnik:  Russland ist ein zuverlässiger Kreditnehmer, Kreditgeber und Lieferant und wird auch weiterhin seine internationalen Verpflichtungen erfüllen, wie Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew erklärt hat.

Sputnik:  „EU plant diskret das Ende der Sanktionen gegen Russland“, diese fast sensationelle Überschrift schickte die Geschäftszeitung „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ ihrem Kommentar voran. Unter Berufung auf „The Wall Street Journal“ teilt die Zeitung mit, dass in den Machtkorridoren Brüssels ein gewisses „Diskussionspapier“ ausgearbeitet worden sei, das konkrete Möglichkeiten vorschlage, um den ökonomischen Druck auf die Russische Föderation zu mildern.
Konkrete Maßnahmen zur Normalisierung der Beziehungen zu Russland und der Vorschlag zu Verhandlungen mit Moskau über eine Kooperation zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion sind in einem von der EU erarbeiteten Diskussionspapier enthalten, wie die Webseite Deutsche Wirtschafts Nachrichten am Mittwoch berichtet.

wz-newsline.de:  Wirtschaft fürchtet um russischen Markt. Austausch von Gütern auf Talfahrt. Vertrauensverlust durch Sanktionen. Keine Alternative zum Dialog. Die deutsche Wirtschaft ist in großer Sorge, dass die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland wegen der Ukraine-Krise dauerhaft Schaden nehmen könnten.

Sputnik:  Russland will laut Premierminister Dmitri Medwedew nicht, dass die Ukraine pleitegeht, hat jedoch das Recht, von Kiew die Rückzahlung der Schulden zu fordern.

Sputnik:  Russland wird seine Einstellung zum START-Vertrag über die Reduzierung strategischer Offensivwaffen wegen unfreundlicher Handlungen vonseiten der USA möglicherweise revidieren. „Aber im Moment gibt es dafür keine Voraussetzungen“, sagte ein angesehener russischer Militärexperte am Dienstag in Moskau.

Sputnik:  Russland stellt in diesem Jahr auf der Krim eine mit Drohnen ausgerüstete Einheit auf, um Nato-Schiffe im Schwarzen Meer zu überwachen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur RIA Novosti aus Militärkreisen.