Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

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Wie die meisten deutschen Zeitungen berichtete auch das Handelsblatt über eine Einigung im ukrainischen Gasstreit. 385 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter Gas: So viel will die Ukraine den Winter über an Russland bezahlen. Es ist deutlich weniger als der Energieriese Gazprom bislang forderte. Am Dienstag könnte die Lösung offiziell werden.

Die Welt berichtet, dass der Spiegel berichtet, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) berichtet, die Separatisten hätten ein BUK-Luftabwehrsystem erbeutet und seien (ohne spezifische Ausbildung und Einweisung und weitere Hilfsmittel) in der Lage gewesen die MH17 abzuschießen.

Im Stern steht, warum die Rekordernte die Bauern in den Ruin treibt. Seit Russland als Reaktion auf die EU-Sanktionen ein Embargo gegen Lebensmittel aus der Europäischen Union verhängte, spitzt sich die Lage für deutsche Erzeuger zu. Denn die wirtschaftlichen Umstände sind in diesem Jahr ohnehin schwierig.

bluewin.ch weiß zu berichten: Die Ukraine-Krise und die internationale Kritik an der russischen Politik hat kaum Auswirkungen auf das Reiseverhalten von Schweizern nach Russland. Beim auf Osteuropa und Russland spezialisierten Reisebüro Kira etwa hat es fast keine Annullierungen gegeben.

Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) hat einen Leistungsnachweis erbracht, indem er herausgefunden hat, Russland könnte Sanktionen jahrelang ertragen, schreibt das Schweizer Handelsblatt. Russland verfüge über so große Finanzreserven, dass es auch eine westliche Sanktionspolitik jahrelang verkraften kann. Laut Berechnungen des BND hätten die Geldreserven Moskaus im September rund 22’622 Milliarden Rubel (619 Milliarden Dollar) betragen.

Meldungen der Nachrichtenagentur RIA-Novosti:
Das Ziel der Russlandsanktionen  des Westens besteht nach Ansicht von Außenminister Sergej Lawrow nicht in einer Regelung in der Ukraine, sondern darin, Moskaus Position zu den zentralen und besonders prinzipiellen Fragen zu ändern und es zu zwingen, die Position des Westens zu übernehmen.
Die Ukraine braucht  nach Worten von Außenminister Pawel Klimkin deutlich mehr Geld als vom Westen versprochen. „Die 30 Milliarden US-Dollar Hilfe sind nicht ausreichend“, sagte Klimkin am Samstag nach Angaben der Deutschen Welle.

Artikel, veröffentlicht von Stimme Russland:
Die BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika)  entwickeln derzeit eine Strategie zur Bekämpfung des US-amerikanischen Monopols auf dem IT-Markt. Im Juli 2015 werden die BRICS-Staatschefs im russischen Ufa zusammentreffen. Im Mittelpunkt der Agenda sollen gemeinsame Maßnahmen zur Beseitigung des Ungleichgewichts im IT-Bereich stehen, sagte Nikolaj Nikoforow, der russische Minister für Telekommunikation und Massenmedien.
Die am meisten Aufsehen  erregende Demarche in der Ukraine war die blutige Demonstration der Stärke ultranationalistischer Kräfte vor dem Parlament. Der 20.000-köpfige Marsch der Neonazis in Kiew begann am 14. Oktober mit einer Blitz-Kundgebung auf dem Platz der Unabhängigkeit, dem Maidan. Danach folgte ein Fackelzug unter Orchesterklängen zum Parlamentsgebäude. Dort forderten die Ultras das Verbot der Kommunistischen Partei und die Anerkennung der Vertreter der UPA (ukrainische Aufstandsarmee, 1943 – 1956) als Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine.