Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

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Der offizielle Vertreter des Ministeriums für Notfallsituationen Russlands Alexandr Drobyschewskij meldete, dass das Amt ein Flugzeug nach Syrien geschickt habe, welches humanitäre Hilfe in die Region bringt und ca. 90 Staatsbürger Russlands und der GUS-Länder mitnimmt, die die Konfliktzone verlassen wollen, berichtet RBTH.

Die chinesische online-Zeitung german.people.cn gibt die offizielle Äußerung Chinas zur Festnahme der chinesischen ZEIT-Mitarbeiterin wieder.

Wallstreet-online berichtet einmal mehr über einen drohenden Kollaps Russlands wegen des Ölpreises.

Das österreichische Wirtschaftsblatt bereitet den Medienkrieg gegen Serbien wegen dessen freundschaftlicher Nähe zu Russland vor.

Den Gipfel der Geschmacklosigkeit und Primitivität erreicht das 1&1-Magazin mit der Meldung „Putin-Tiger richtet Blutbad unter Hühnern an“.

Artikel der Nachrichtenagentur RIA-Novosti:
Russland wird  seine Beziehungen zu Partnern im Ausland aktiv ausbauen und seine Interessen, die Ideale von Frieden und Gerechtigkeit in der UNO und in allen einflussreichen regionalen Organisationen würdig verteidigen. Das erklärte Präsident Wladimir Putin am Dienstag anlässlich des 70. Gründungstages der Moskauer Hochschule für internationale Beziehungen.
Russland hat Japan  den Bau einer Pipeline durch die La-Perouse-Straße vorgeschlagen, um Erdgas billiger und in größeren Mengen zu liefern. Die Rohrleitung soll die russische Insel Sachalin mit der japanischen Insel Hokkaido auf dem Meeresgrund verbinden, wie die japanische Zeitung Nikkei berichtet.
Die Welt wird  nach Ansicht von US-Außenamtschef John Kerry sicherer sein, wenn Moskau und Washington kooperieren werden. „Bei unserem Gespräch habe ich Lawrow vorgeschlagen, unsere Zusammenarbeit bei den gegen IS gerichteten Aufklärungsaktivitäten sowie bei anderen Anti-Terror-Aufklärungsmaßnahmen zu verstärken. Wir waren uns darüber einig.“

Artikel von Stimme Russlands:
„Ich finde es sehr traurig, dass Präsident Obama, als er auf der Tribüne der Vereinten Nationen von den größten Bedrohungen und Herausforderungen für die Menschheit sprach, Russland an zweiter Stelle hinter der Ebola-Seuche und vor dem Islamischen Staat genannt hat“, sagte Medwedew am Mittwoch in Moskau. „Das ist eine Art Abirrung im Gehirn.“
Die Sanktionen .gegen Russland haben laut dem russischen Regierungschef Dmitri Medwedjew die Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA beeinträchtigt. Nur ihre Aufhebung mache einen Neuanfang in den russisch-amerikanischen Beziehungen möglich.
Den Sanktionen “Nein” sagen  und die Wichtigkeit des Dialogs mit Russland bekräftigen – das sind die Hauptziele des offiziellen Besuchs des Führers der italienischen Partei Lega Nord, Matteo Salvini, in Moskau. Im Rahmen seiner Visite wird Salvini auch die Krim besuchen.

Laut dem russischen Vizepremier Dmitri Rogosin werden China und Russland im November einen gemeinsamen Ausschuss für die militärtechnologische Zusammenarbeit bilden. Dabei werde auch der Flugzeug-Deal zur Sprache kommen. Ihm persönlich seien in Bezug auf den Verkauf von Su-35-Fliegern an China keine ungelösten Fragen bekannt, so Rogosin, berichtet die chinesische online-Zeitung german.people.com.cri.

Die chinesische online-Zeitung german.china.org.cn meldet, China wird einen entscheidenden Anteil an der nächsten Stufe der Entwicklung des russischen Verkehrsnetzes haben – chinesische Unternehmen werden die erste Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinie des Landes bauen. Die Vereinbarung ist Teil der gemeinsamen Wirtschaftsabkommen im Wert von über 10 Milliarden US-Dollar, die am Montag unterzeichnet wurden.

Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedjew unterzeichnete einen Beschluss, der es internationalen Schiffsreisenden erlaubt, sich in Sewastopol drei Tage lang ohne Visum aufzuhalten.
Sewastopol (Krim) wurde zu der Liste der Städte hinzugefügt, in welche Touristen für 72 Stunden auch ohne Visum einreisen können, meldet RBTH.