Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

Der Automobilzulieferer Schaeffler hat seine erste Produktionsstätte in Russland eingeweiht. Aus dem neuen Werk in Uljanovsk werden künftig in- und ausländische Autohersteller sowie die Bahnindustrie beliefert, meldet Automobil-Produktion.

In „Putins Entspannungssignale sind nur eiskaltes Kalkül“ begründet die Zeitung Welt, warum sie eine weitere Konfrontation mit Russland fordert.

In arbeitskämpferischer Tradition und Wortwahl erklärt wsws.org in dem Artikel „Rumänien unterstützt imperialistischen Kriegskurs gegen Russland“ die Tendenzen in diesem Land und liefert kaum bekannte Fakten zu diesem Thema.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten stellt fest, dass wegen Russland die Industrieproduktion in der Euro-Zone eingebrochen ist.

Die Abendzeitung gibt in „Hoffnung auf politische Lösung in der Ukrainekrise“ einen Überblick über die jüngste Entwicklung im Konflikt.

Die WirtschaftsWoche berichtet über die unverhüllten Drohungen der EU an Serbien, sollte Serbien sich nicht den Wünschen der EU fügen.

Artikel in der Nachrichtenagentur RIA-Novosti:
In „Studie aus Deutschland  soll Russland verstehen helfen“ wird über die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (Titel: „Über den Tag hinaus denken“) zu Russland berichtet, in der Experten zu klären versuchen, was Wladimir Putin anstrebt und wie Deutschland darauf reagieren sollte.
Putin kritisiert in „Viele Menschenrechtler  schauen einfach weg“ westliche Menschenrechtler wegen ihrer Haltung zu den Geschehnissen in der Ostukraine.
Die Verschiebung des Petersburger Dialogs  hält Putin unter den aktuellen Bedingungen für richtig.
Im ersten Halbjahr 2014 hat der russische Energiekonzern Gazprom  nach eigenen Angaben 86 Milliarden Kubikmeter Gas nach Europa exportiert und seinen Reingewinn um sieben Prozent gesteigert.
Igor Morosow, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, äußerte am Montag in Moskau die Meinung, der neue Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, sei ernannt worden, um eine Offensive gegen die Donbass-Region vorzubereiten.

neopresse.com ist der Meinung, die USA benutze den Ölpreis, um Russland vernichtend zu schlagen.

Die westlichen Sanktionen gegen Russland treffen das Land – von „Isolation“ kann jedoch keine Rede sein. Stattdessen festigen die Sanktionen die Partnerschaft zwischen Russland und China, das bald die größte Wirtschaftsmacht der Welt sein wird, berichtet diepresse.com.

Inmitten politischer Spannungen zwischen Moskau und Kiew hat Russland einen Importstopp für ukrainischen Käse verhängt, meldet t-online.com.

Artikel aus Stimme Russlands:
Russland will ein neuartiges satellitengestütztes Frühwarnsystem  gegen ballistische Raketenstarts aufbauen. Dies soll zur nuklearen Abschreckung beitragen, wie Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitteilte.
Die russische Gesundheitsministerin hält ein Einschleppen von Ebola  für möglich und die Vizepremierministerin erklärt, dass die Entwicklung eines Impfstoffs  kurz vor den Abschluss stehe.
Die EU wird die Frage nach eventueller Milderung von Sanktionen  gegen Russland Ende Oktober prüfen. Das teilte die finnische Ministerin für EU-Angelegenheiten und Außenhandel, Lenita Toivakka, mit.
Die „Financial Times“ zitiert einen nicht namentlich genannten Mitarbeiter der Bank of China mit den Worten, die chinesischen Großbanken seien bestrebt, ihre strategischen Interessen außerhalb Russlands zu sichern. Hat der chinesische Drache  wirklich Angst vor dem amerikanischen Adler? fragt Stimme Russlands.