Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

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t-online:  Mitten in der Krise lassen Russland und mehrere europäische Armeen ihre militärischen Muskeln spielen: Während Deutschland und acht andere europäische Staaten eine Großübung in Finnland, Norwegen und Schweden abhalten, hat der russische Präsident Wladimir Putin 12.000 Soldaten zu einem unangekündigten Luftwaffen-Manöver im Ural beordert.

Sputnik:  Die Einstellung auf den Kalten Krieg und den Russland-Hass werden für immer bleiben. Die erfolgreiche Fünfte Internationale Konferenz „Sinowjew-Lesungen“ fand in der Internationalen Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya an den Tagen statt, an denen Marquis Astolphe de Custine vor 175 Jahren das Russische Reich verließ. Auf den ersten Blick haben diese beiden Ereignisse nichts miteinander zu tun.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
Gegen den Dollar: IWF erteilt chinesischem Yuan den Ritterschlag. Der IWF düpiert die USA und erklärt den chinesischen Yuan für fair bewertet. Damit steht dem Aufstieg der chinesischen Währung zu einer Weltwährung nichts mehr im Wege. Bisher hatte der IWF den US-Kurs gehalten, muss aber offensichtlich auf die neuen Gegebenheiten der realen Welt mehr Rücksicht nehmen als auf politische Vorgaben aus Washington.
Preiskampf: EU nimmt Stahl aus China und Russland ins Visier. Die Stahlhersteller Europas führen einen Preiskampf gegen China und Russland. Sie verlangen daher stärker Schutzmaßnahmen gegen Billigimporte. Die EU-Kommission will die Dumping-Vorwürfe gegen beide Länder untersuchen.
Gegen Russland: USA wollen sich Eigentums-Rechte für den Mond sichern. Stephan Hobe vom Institut für Luft- und Weltraumrecht der Universität Köln warnt vor einem neuen Eroberungszug im Weltall. Im Zentrum des Konflikts stehen der Mond und seine Ressourcen. Hobe sagt, dass die Amerikaner sich die Eigentumsrechte sichern wollen – obwohl dies nach internationalen Verträgen nicht möglich ist. Offenbar als Reaktion haben Russland und China angekündigt, selbst zum Mond fliegen zu wollen.

RBTH: FeelRussia: Festival der russischen Kultur in Dresden Am 30. und 31. Mai findet im Großen Garten in Dresden täglich von 11 bis 22 Uhr das Festival der russischen Kultur FeelRussia statt. Die Veranstaltung, die die ganze Welt bereist, soll den Gästen Höhepunkte der russischen Kultur näherbringen und gleichzeitig die Begegnung mit neuen Entwicklungen im künstlerischen Bereich ermöglichen. In Dresden treten an diesem Wochenende im Parktheater des Großen Gartens choreografische und musikalische Ensembles aus ganz Russland auf, die klassische russische Musikkultur, aber auch Folklore, Rock und Pop vertreten. Verschiedene Workshops, künstlerische Begegnungen und ein eigenes Programm für Kinder und Jugendliche lassen die Besucher auch selbst kreativ tätig werden.

Deutsche Welle:  „Ballett-Oscar“ in Russland verliehen. Es ist einer der wichtigsten Preise in der Welt des Tanzes: der Benois de la Danse. Jetzt wurde er am Moskauer Bolschoi-Theater vergeben. Unter den Preisträgern: Ballerina Swetlana Zhakharowa. Bereits zum 23. Mal fand in Moskau die feierliche Verleihung des sogenannten Ballett-Oscars, des Benois de la Danse statt. Nominiert waren nicht nur Tänzer, Choreographen und Komponisten, sondern auch Bühnenbildner und dieses Jahr zum ersten Mal Librettisten.