Presseschau – Ein Blick in andere Zeitungen

Die Augsburger Allgemeine beschäftigt sich mit den neuesten Umfrageergebnissen des Meinungsforschungsinstituts Lewada, in dem diese die Sympathiewerte russischer Bürger für den Westen erfragt haben.

2016 wird ein panorthodoxes Konzil stattfinden. Radio Vatikan berichtet über die Vorbereitungen und Vorstellungen der russisch orthodoxen Kirche.

In Lettland hat die pro-russische Partei Harmonie mit 23,3 Prozent bei den Parlamentswahlen die meisten Stimmen erhalten, eine Regierungsbeteiligung bleibt ihr jedoch verwehrt, schreibt der österreichische Standart.

Laut T-Online werden aufgrund des russischen Importstopps Milchprodukte in Deutschland  immer billiger –zur Freude der Verbraucher, zum Leid der Bauern.

Die Frankfurter Allgemeine widmet der Russischen Leidenschaft „Pilze sammeln“ einen ausführlichen Artikel.

Russland will sich laut Stimme Russlands finanziell und mit materieller Unterstützung an der Eindämmung des lebensgefährlichen Ebola-Virus beteiligen. Einheiten des Katastrophenschutzministeriums sind mit entsprechenden Ausrüstungen ausgestattet und bereit, in komplizierten Situationen zu arbeiten. Die Rettungsfachleute haben eine Spezialausbildung für die Arbeit unter Polarbedingungen, unter den Bedingungen von Dürre und Wüste, auf dem Festland und unter Wasser absolviert.

Der Iran setze sich für eine „gesunde Konkurrenz und Zusammenarbeit“ mit allen Energieexporteuren ein. Unter anderem wäre der Iran bereit, „mit Russland in allen Bereichen koordiniert zu handeln“, so Irans Präsident Rouhani in RIA Novosti.

Der österreichische derStandart weist darauf hin, dass China nach Angaben der Regierung in Peking nächste Woche mehrere Wirtschaftsverträge mit Russland abschließen wird. Es handele sich dabei um Geschäfte im Finanz- und Energiebereich sowie mit Hochgeschwindigkeitszügen, berichtete die chinesische staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag zudem, ohne Details zu nennen. Ministerpräsident Li Keqiang werde mehr als 30 Vereinbarungen unterzeichnen.

In einem Interview mit n-tv erklärt Stefan Liebich, warum seine Partei die Linke gegen einen Bundeswehreinsatz an der russischen Grenze ist. In einem weiteren Artikel berichtet n-tv, dass die ukrainische Regierung nur einen unbewaffneten Einsatz der Bundeswehr akzeptieren würde.

Eine internationale Mission der OSZE, der Ukraine und Russlands hat am Samstag mit der Markierung der Pufferzone zwischen den Konfliktseiten in der Region Donbass begonnen, teilte Dmitri Gorbunow, Sprecher des Pressezentrums der Sonderoperation in Mariupol, RIA Novosti mit.

Der ukrainische Milliardär und Gouverneur Igor Kolomoiski (51) hat am Freitag zugegeben, eine Gesetzeslücke auszunützen, berichtet RIA-Novosti.

Laut AutomobilProduktion.de hat der chinesische Autobauer Chery seine Produktion in der Ukraine eingestellt und nach Russland verlegt.

Laut WirtschaftsWoche leidet die größte deutsche Immobilienmesse Expo Real, die am Montag in München beginnt, unter kurzfristigen Absagen zahlreicher russischer Unternehmen.

Stimme Russlands meint: Der „europäische Gulliver“ ist in Sanktionen gefangen und kann sein Gleichgewicht verlieren.

Als Freund des Westens hat sich Michail Gorbatschow in seiner Heimat viele Feinde gemacht. Doch nun lässt der Friedensnobelpreisträger mit scharfer Kritik an den USA aufhorchen. Schwenkt er auf den Kurs von Kremlchef Putin um? fragt die Frankfurter Rundschau.