„Park-Men“ – ein neuer Begriff in Kaliningrad

Keine Ahnung, ob es solche Begriffe auch im Westen gibt. Alleine die englische Bezeichnung lässt aber darauf schließen. In Kaliningrad bezeichnet dieser Begriff einen Vorgang, den es vor wenigen Monaten überhaupt noch nicht gab.

Der erste Vorfall, passierte in Kaliningrad vor wenigen Wochen. Ein Mann hatte sein Fahrzeug verkehrt geparkt und der Abschleppdienst beschäftigte sich damit, das Fahrzeug auf einen Strafplatz zu evakuieren. Gerade noch rechtzeitig kehrte der Mann zurück, um auf das Dach seines Autos zu springen, welcher schon am Kran durch die Lüfte schwebte. Damit wollte er das Abschleppen verhindern. Weiterhin versuchte er den Fahrer des Abschleppwagens zu überreden, dass er ihm sein Auto wieder zurückgibt, nachdem der begleitende Polizist sich wieder entfernt hat. Dies ist aber gesetzlich nicht möglich, denn die Rückübergabe hat immer mit einem polizeilich bestätigten Protokoll zu erfolgen. Somit kletterte der Mann dann in sein Fahrzeug und fuhr mit auf den Strafplatz. Interessant dabei ist, dass der Fahrer des Abschleppwagens nicht bemerkt haben will, dass der Fahrzeugbesitzer in das Fahrzeug geklettert war. Eine Entladung des Fahrzeuges war nicht möglich, da sich der Mann weigerte, aus seinem Fahrzeug auszusteigen.

Dreimal wurde der Mann aufgefordert, weigerte sich und bedrohte die Mitarbeiter der Abschleppfirma. Insgesamt hat er 3,5 Stunden in seinem Auto gesessen. In dieser Zeit wurde er von Verwandten mit Essen und Trinken versorgt. Geendet hat die ganze Angelegenheit damit, dass er letztendlich das Auto verlassen hat, die Strafe bezahlte und den Platz mit seinem Auto verlassen konnte.

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