Neue Aufregung um MH17

Foto: Day Donaldson CC BY 2.0 via Flickr

[Von Florian Rötzer] – Journalisten brachten Fundstücke von der Absturzstelle, die bei Ankunft in den Niederlanden mitsamt allen Datenträgern beschlagnahmt wurden – und zeitgleich ist die Rede von einem russischen Hack und der russischen Bedrohung.

Niederländische Journalisten sind in die Ostukraine gereist und haben mit Erlaubnis der Behörden der „Volksrepublik Donezk“ die Absturzstelle von MH17 besucht. Dort haben Stefan Beck und Michel Spekkers, die sich angeblich frei bewegen konnten, Teile des abgeschossenen Flugzeugs, aber auch Leichenteile, einsammeln können, die auch nach dem Abschuss am 17. Juli 2014 weiterhin herumliegen. Als die Journalisten am 7. Januar in die Niederlande zurückreisten, wurden die Fundstücke Notebooks, die Fotos und die Smartphones beschlagnahmt.

Die Journalisten hatten schon vor der Landung über Soziale Netzwerke mitgeteilt, dass sie ihre Funde in die Niederlande mitnehmen, und gefragt, wem sie diese übergeben sollen. Angeblich wollten die beiden die Fundstücke freiwillig übergeben, was nach Polizeiangaben aber nicht geschah, sie wurden trotz Vorankündigung verdächtigt, diese ins Land schmuggeln zu wollen.

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