Moskau führt Geheimverhandlungen mit syrischen „Rebellen“

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[von Bill Van Auken] Syrische „Rebellen“-Gruppen, die von den USA, der Türkei und anderen westlichen Mächten unterstützt werden, haben Gespräche mit Russland aufgenommen, um über ein Ende der Kämpfe in Aleppo zu verhandeln. Bevor es in dem Krieg verwüstet wurde, mit dem die USA den Sturz der Regierung von Präsident Baschar al-Assad erzwingen wollen, war Aleppo die zweitgrößte Stadt und die Handelsmetropole Syriens.

Die Gespräche in Ankara, die als Erstes von der Londoner Financial Times gemeldet wurden, kamen dem Vernehmen nach auf Vermittlung der türkischen Regierung zustande. Ihr Hintergrund ist die sich immer klarer abzeichnende Niederlage der islamistischen Milizen, die den Ostteil Aleppos seit vier Jahren kontrollieren und noch im letzten Jahr drohten, die gesamte Stadt zu überrennen.

Seit dem letzten Wochenende haben syrische Regierungstruppen, unterstützt von libanesischen Hisbollah-Kämpfern und schiitischen Milizen aus dem Irak, etwa 40 Prozent des Gebiets zurückerobert, das zuvor von den Islamisten besetzt war. Den größten Anteil der Islamisten stellt eine Gruppe namens al-Nusra-Front, die als syrischer Ableger von al-Qaida fungiert.

Mehrere zehntausend Zivilisten sind aus den östlichen Stadtteilen Aleppos geflohen. Sie suchen Schutz vor den schweren Bombenangriffen durch die Kampfflugzeuge der syrischen Regierung und dem Terror der al-Nusra sowie ähnlicher Dschihadisten-Gruppen.

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