Mein Moskau [20] – Endlich ist es soweit! (mit Fotogalerie)

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[Hanns-Martin Wietek] Dies ist das zwanzigste Kapitel der Geschichte eines zweifachen Aufbruchs – eines persönlichen und eines Volkes –, erlebt und geschrieben in den Jahren 1992 und 1993.

Nachdem diese Geschichte jetzt schon Geschichte geworden ist, habe ich mich entschlossen, sie unverändert zu veröffentlichen – auch wenn ich das eine oder andere heute anders schreiben würde.

Vielleicht trägt die Geschichte dazu bei, dass die Menschen des Westens die russischen Menschen besser verstehen.

Die einzelnen Abschnitte erscheinen in loser Folge.
Alle Folgen finden Sie hier.

Endlich!!!!!!!

Die so oft gesehenen Fernsehbilder werden für mich Wirklichkeit.
Meine beiden „Blindenhunde“, Tanja für die Augen – sie will mir alles zeigen – und Jane für die Ohren – sie wird für mich ins Englische dolmetschen – und ich haben gestern verabredet, um 10 Uhr zum Roten Platz, Krasnaja Ploschtschad, zu fahren.
Es ist jetzt 11.15 Uhr und wir sitzen immer noch am Frühstückstisch.
Naja, die russische Minute! Aber auch die geht schließlich einmal vorbei.

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In vier Schichten eingepackt – dickes Hemd, Pullover, Strickjacke und der schon erwähnte Mitteleuropäer-Wintermantel, die berühmte russische Fellmütze (Schapka) auf dem Kopf, Skihandschuhe an den Händen und fellgefütterte Stiefel an den Füßen geht es in Richtung Metrostation. Es ist unangenehm beißend kalt. „Nur“ minus 5 Grad, aber feucht.

Vor der Metrostation das mir jetzt schon bekannte Bild: ein kleiner Markt. Dieses Mal habe ich mehr Zeit, ich kann mir alles genauer ansehen.
Zuerst fallen mir wieder mehrere! Blumenstände auf. Schon fertige Sträuße mit vier bis fünf Nelken oder Rosen, eingepackt in Aluminium-Cellophan-Folie, stehen unter Glaskästen, die mit kleinen Propangaskochern beheizt werden.

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Kartoffeln, Gemüse, Eier, Honig werden von Bauern angeboten, aber nicht in großen Mengen:
einer verkauft einen Sack Kartoffeln, der nächste einige Blecheimer voll; 30 Eier bietet eine alte Frau an; einige alte Frauen stehen nebeneinander aufgereiht, eine bietet zwei Stangen „Salami“ (selbstgemacht natürlich) an, eine andere hat einige Säckchen Walnusskerne zu verkaufen, wieder eine andere zeigt getrocknete Blumen, die nächste hat etwas Speck, und so geht es weiter.
Ein junger Mann verkauft gestrickte, grobe Socken; in einigen Container-Verkaufsbuden werden von Schnaps über Limonade, Bier, Zigaretten, Damenstrümpfen, Schokolade, Musikkassetten, Kinderplastikspielzeug, Schuhen alles Mögliche angeboten.

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Ich schlendere an allen Ständen langsam vorbei, betrachte mir alles in Ruhe und werde natürlich unentwegt angesprochen. Tanja und Jane sind bei mir, und immer, wenn ich mich für das eine oder andere interessiere und etwas kaufen will, bekomme ich zu hören „njet Hans, das ist viel zu teuer“. Es will mir nicht, gelingen, der Küche etwas beizusteuern.

Tanja und Jane klären mich auf:
„Hans, wenn dich etwas interessiert, oder du etwas kaufen willst, zeige es nicht, komme zu uns und sag es uns, wir werden dann nach dem Preis fragen, dann ist es ganz bestimmt billiger, als wenn du direkt fragst.“
„Warum dieser Umstand?“
„In dir erkennt jeder den Ausländer; du hast Geld, also ist alles gleich – manchmal etwas, manchmal viel – teurer. Außerdem kannst  du nicht handeln.“
„Muss man das?“
„Man darf auf jeden Fall nicht mit allem gleich einverstanden sein. Oksana und Helena in Riga haben schon recht gehabt, als sie mir am Telefon sagten, dass wir gut auf dich aufpassen sollen, weil dich sonst die ganze russische Mafia ausnimmt.“

Nun denn; mir scheint, ich bin hier in einer ähnlichen Situation und genauso „blauäugig“ wie die Amerikaner in Deutschland in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg.

In der Metrostation fühle ich mich jetzt fast schon wie ein alter Moskowitsch (sprich Moskauer). Die Sperre passiere ich diesmal ohne Verletzungen, die Rolltreppe schluckt mich mit den übrigen Menschenmassen. Unten, etwa 20 bis 30 Meter unter der Erdoberfläche, empfängt mich das bekannte Getöse. Es ist Hauptverkehrszeit, die Züge donnern im Abstand von 30 Sekunden in jeder Dichtung herein und heraus, die Menschenmassen werden regelrecht aufgesaugt und weggeschluckt, aber der Nachschub an Menschen hört nicht auf. Dabei sind die Züge sicherlich 100 Meter lang! Es werden nicht weniger Menschen!

‚asdaroschnje, dweri sakriwajutsja‘ (Achtung die Türen schließen sich) kommt es aus den Lautsprechern; die Türen durchschneiden den Menschenstrom, an manchen Stellen schlagen Türen noch ein, zwei Mal schmerzhaft zu, dann verschwinden auch wir in dem schwarzen Bauch dieses gewaltigen Ungeheuers namens Metro.

Gebaut wurde die Metro seit der ersten Hälfte der dreißiger Jahre auf Anordnung von Stalin, verantwortlich für den Bau war anfangs der Genosse Chruschtschow – vielleicht hat er damals gelernt, mit, dem Schuh auf den Tisch zu schlagen, um seinen Worten mehr Nachdruck zu verleihen.
Heute hat die Metro über 150 Stationen und ein Schienennetz von ca. 250 km. Die sechs Hauptlinien unterqueren Moskau in einer Tiefe zwischen 15 und 30 und mehr Metern immer in einer Himmelsrichtungsachse (eine Linie bildet einen Ring), sodass im Zentrum mehrstöckige Knotenpunkte und Umsteigestationen entstehen. Hier führen lange Tunnels als unterirdische Um- und Übergänge zu benachbarten Stationen einer anderen Linie.

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Wer an diesen Stationen das erste Mal in seinem Leben umsteigen will, braucht wahrlich einen Führer. Ansonsten ist alles vorbildlich beschildert; wer die kyrillische Schrift lesen kann, kann sich nicht verlaufen und verfahren. Alle Metrostationen und Übergänge, vor allem die im Zentrum, sind prächtig ausgestattet. Vertäfelungen in Marmor, Rhodonit, und den verschiedensten Schmucksteinen aus dem Ural verkleiden jeweils eine ganze Station. In den älteren Stationen ziert prächtiger Stuck Wände und Decken, große Gemälde und Mosaiken, große Plastiken und große, schöne Leuchter erwecken den Eindruck, in Schlössern oder Palästen zu sein. Wertvolle Glasmosaiken von berühmten Künstlern bilden beleuchtete Fenster. Jede Station hat ihre eigene, ganz besondere Note.

Stalin hat sie als „Paläste des Volkes“ bauen lassen. Und genau wie unsere Paläste und Schlösser der Herrscher werden auch sie gehegt und gepflegt.
Allein diese Metro in Moskau ist eine Reise wert.
Die beste Zeit, die verschiedenen Stationen in Ruhe anzuschauen und zu genießen, ist der frühe Sonntagmorgen, wenn heilige Stille an den Orten herrscht, wo gestern noch Schlachten ausgetragen wurden.

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Bevor wir in die Station „Platz der Revolution“ (Ploschtschad Revoljutsii) einfahren stehen wir noch kurz in der schwarzen Röhre, denn der vorausfahrende Zug hat die Station noch nicht verlassen.

Dann die Station:
Durch große aneinander gereihte Torbögen, vielleicht 15 bis 20, sind die eigentlichen Bahnsteige vom Innenraum in der Mitte getrennt; an den Seiten dieser Torbögen stehen lebensgroße Skulpturen, die Menschen verschiedener Berufe und Bestimmungen darstellen: der Bauer, der Maschinenschlosser, der Professor, der Student, der Chemiker, der Soldat, die Mutter mit Kindern, usw., usw.

Sie alle haben die typisch heroische Haltung und den in die Ferne gerichteten heroischen Blick derer, „die den Sozialismus aufbauen“. Unangenehme Parallelen zur „Blut- und Bodenkunst,“ des Dritten Reiches drängen sich auf, aber, befreit vom Symbolgehalt, kann ich die einzelnen aus braunem Marmor gehauenen Figuren schön finden; ja mehr noch, ich bestaune die gelungenen Darstellungen und die Liebe des Künstlers zu seiner Arbeit, wie sie in den Kleinigkeiten zum Ausdruck kommt.

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Sehr schnell werde ich jedoch in die raue alltägliche Moskauer Realität zurückgeholt. In den gut geheizten Gängen und Unterführungen der Metro sitzen oder liegen und betteln die, die in der Gesellschaft keinen Platz mehr haben: alte Menschen, Invalide; eine Mutter mit vier kleinen Kindern, die auf dem Boden schlafen, bittet um Geld; und fast jeder, der etwas bekommen hat, verbeugt sich tief, dankt und schlägt das große russisch-orthodoxe Kreuzzeichen. Andere versuchen etwas zu verkaufen, und das ist vom Metroübersichtsplan für drei Rubel bis zu einer Kaffeetasse oder einer Barbiepuppe alles Mögliche; einer verkauft seine Orden.

Es wird aber auch ganz professionell gehandelt: immer wieder weisen Männer mit einem Schild darauf hin, dass sie Gold kaufen; an mehreren Ständen werden Bücher angeboten oder Zeitungen verkauft, und dort herrscht, reger Andrang. Leider kann ich die Titel nicht lesen, aber den Bildern nach zu urteilen scheinen es keine Bücher von Dostojewski, Puschkin oder ähnlichen russischen Klassikern zu sein.

Ich lasse Jane nach Büchern von Gogol oder Puschkin fragen, und siehe da, es gibt sie auch hier, zwar nur vereinzelt, aber es gibt sie! – Ich möchte einmal bei uns im Land der Dichter und Denker in einer Bahnhofsbuchhandlung nach Goethe oder Schiller fragen, ich glaube, ich bekäme bestenfalls ein Lachen, wenn nicht gar ein verständnisloses Grinsen zur Antwort. –

Am Fuß der vier Rolltreppen sitzt in einem kleinen Glaskasten eine stämmige Frau mit Dienstmütze und beobachtet den Verkehr auf den Rolltreppen. Offensichtlich gefällt ihr einiges nicht, denn sie bellt immer wieder einige Worte über den Lautsprecher.

„Das ist unser ‚Towarisch Kommandeur“, meint Tanja, „den gibt es an jeder Rolltreppe.“

Zwischendurch erklingt aus dem Lautsprecher eine andere Stimme und scheint etwas Wichtiges zu erklären. Ich möchte wissen, was sie sagt. Jane lacht: „Sie erklärt den Müttern, wie sie ihre Babys pflegen sollen.“
„Wie bitte? Was soll denn das?“
„Ja, das sind noch Reste aus den vergangenen Zeiten; früher war das noch viel schlimmer“, lacht Tanja, „auf Schritt und Tritt wurden wir ‚erzogen‘.“

Draußen, vor der Metrostation, fallen mir als erstes zwei Autos auf dem Bürgersteig auf, in einem sitzt geduldig der Fahrer. Um die linken Vorderräder der Wagen sind kräftige Eisenkrallen gelegt. Ich verstehe nicht.
„Die haben verboten geparkt, und damit sie nicht ohne Strafe zu zahlen wegfahren, hat die GAI – das ist die Verkehrspolizei – die Parkkrallen angelegt, und sie müssen jetzt warten bis ein Polizist von der GAI wieder vorbeikommt.“
„Warum schickt ihnen die Polizei nicht, einfach eine Verwarnung mit der Post ins Haus?“
„Mit der Post? Mit welcher Post? Post, nje rabotet, arbeitet nicht.“
Dieses ’nje rabotet‘ sollte neben ‚otscherit‘ der zweithäufigst gebrauchte Ausdruck werden, den ich noch im Laufe der Zeit zu hören bekommen sollte. Im Russischen heißt es nicht ‚das Geschäft, ist geschlossen oder geöffnet‘, sondern ‚es arbeitet oder arbeitet nicht‘.

Neben dem Metroausgang führt eine lange breite Treppe zu einer höher gelegenen Straße. Auf beiden Seiten der Treppe stehen fast ausschließlich Frauen und bieten irgendetwas zum Kauf an. Nach Kleidung und Aussehen zu schließen, sind es nicht die von der Gesellschaft, Vergessenen, wie in der Metro; junge und hübsche Frauen sind darunter, und es sind ausschließlich Frauen. Jeder kauft und verkauft alles.

An der roten Backsteinwand des Zentralen Leninmuseums sind Zeitungen angebracht, vor denen Männer und Frauen debattieren, einzelne streiten erregt, und ich höre und sehe wie eine Frau auf einen jungen Mann einschreit ‚Faschist, Faschist‘.

– Das bedeutet in Russland nicht, dass er ein Neonazi sei; als Faschisten werden letztlich immer die bezeichnet, die eine politische Entwicklung nicht mitmachen, auf ihrem alten Standpunkt beharren, besonders wenn sie auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Später, bei dem Putsch gegen Jelzin wurden z.B. Ruschkoi, Chasbulatow und ihre Männer als Faschisten bezeichnet. –

Nun ist es gleich so weit; nur noch um die Ecke und dann liegt vor mir der berühmte Rote Platz!

Eine Holzbretterwand statt dessen! Überall wird gebaut in Moskau.
Vor der Wand zwei alte Frauen – ich nehme an, dass das Kleiderbündel, das auf der Straße sitzt, und aus dem eine Hand herausragt, eine Frau ist, mehr ist nicht zu erkennen; die andere ist so stark gekrümmt, dass ihr Kopf sich in Bauchnabelhöhe befindet, sie murmelt unentwegt etwas, hält die eine Hand auf, und mit der anderen schlägt sie ohne Unterbrechung das Kreuzzeichen. Was soll ich machen, das Elend trifft mich hart; Rubel habe ich nicht, die hat Tanja, damit sie für mich einkaufen kann; wenn ich aber jeder 10 Mark gebe, trifft sie vielleicht der Schlag, das sind je 3000 Rubel. Ich riskiere es:
Der Schlag bleibt aus, nur das Gemurmel und das Kreuzzeichen wird größer; wahrscheinlich sehen sie gar nicht richtig, was ich ihnen gegeben habe.

Aber hinter der Bretterwand kommt dann doch der Rote Platz zum Vorschein, Es ist ein fantastisches Bild:

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Vor mir, auf der anderen Seite des Roten Platz, die Basilius Kathedrale mit ihren vielen bunten, exotisch gemusterten Zwiebelkuppeln – das eigentliche Wahrzeichen Moskaus und Russlands. (Genau genommen ist sie gar keine Kathedrale, sondern neun kleinere Kirchen, kreuzförmig angeordnet in einem Komplex.)

Rechts neben dem Platz die gewaltige, Zinnen gekrönte Kremlmauer mit den Türmen. Unterhalb der Mauer, auf dem Roten Platz, das so oft im Fernsehen gezeigte Leninmausoleum – vor der historischen Kremlsilhouette wirkt dieser nüchtern moderne Bau eigentlich störend, wäre da nicht das Bild, das uns immer wieder durch das Fernsehen ins Haus gekommen ist; nur wenige Menschen stehen Schlange, um „Genossen Lenin“ eine späte Ehre zu erweisen oder um nur ganz einfach ihre Neugier zu befriedigen – bei näherem Hinschauen entpuppt sich mindestens die Hälfte der Wartenden als Ausländer (ich beschließe, irgendwann einmal es ihnen gleich zu tun). Linker Hand das GUM mit seiner 250 m langen Fassade im russischen Stil -genauso lang, wie die Kremlmauer neben dem Platz – der Welt größtes Warenhaus, sagt man.

Es ist aber nicht nur der Anblick, das Panorama, das mich verstummen lässt, es ist das Wissen um die Geschichtsträchtigkeit des Bodens, auf dem ich stehe; immer wieder geht es mir so, wenn ich an historische Orte komme. Und an diesem Ort gibt es nicht nur längst vergangene Geschichte, sondern auch Geschichte, die schon zu meinen Lebzeiten Geschichte wurde. Hier haben Tataren gekämpft, sind Zaren und Patriarchen gefahren, fanden Volksaufmärsche und -aufstände statt, fuhren Panzer zur Parade; hier auf dem Mausoleum standen all die, die wir als „die Bösen schlechthin“ fürchten gelernt hatten; hier bewies ein kleiner Verrückter mit seinem Flugzeug, dass das, was nach außen furchterregend scheint, manchmal so sehr damit beschäftigt ist, diesen Schein aufrecht, zu erhalten, dass es darüber die nächstliegendsten Dinge vergisst.

Mir ist jetzt wichtig, in das GUM zugehen. Warum?

Hier um den Roten Platz sind noch so viel baugeschichtlich wertvolle, gut restaurierte und für meinen Geschmack schöne Häuser zu bewundern, ehe­malige Stadtpaläste reicher Adliger und Kaufmänner, wie mir ein kurzer Blick in die ulitsa Ilinka (vor der Perestroika: Kujbyschewa) und die Nikolskaja (25-ogo Oktjabrja ulitsa) zeigt.
Aber nein, ich will jetzt ins GUM.

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Ist es Neugierde, oder bin ich schon so sehr von unserem Konsumdenken angesteckt?

Ich werde später denken. Erst das GUM, dann die Baudenkmäler. Basta!
‚Schade, schade Hans! Wo bleibt die Kultur?‘

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.