Maidan-Gedenkfeier und ein angeblich von Russland geplanter Anschlag

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[Florian Rötzer] Gauck wollte mit seiner Teilnahme ein „Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Demokratiebewegung setzen“.

Bundespräsident Joachim Gauck ließ es sich nicht nehmen, gestern am „Marsch der Würde“, der Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahres Jahrestags der Maidan-Morde, teilzunehmen. Gauck wollte ein „Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Demokratiebewegung setzen“. Die Morde führten dazu, dass aufgrund der Maidan-Aktivisten das mit Hilfe Deutschlands, Frankreichs und Polens zustande gekommene Abkommen mit Janukowitsch und den Oppositionsparteien gebrochen und dieser gestürzt wurde. Vertreten waren ansonsten Regierungsmitglieder aus den baltischen Staaten, aus Polen, der Slowakei, Georgien und Moldawien sowie der Präsident des EU-Rats, der Pole Donald Tusk. Geehrt wurden die gewissermaßen heiliggesprochenen „Himmlischen Hundert“.

Auffallend ist, dass meist nur von den getöteten Zivilisten und Maidan-Aktivisten, nicht aber von den ebenfalls getöteten Polizisten gesprochen wird. Zudem hat es die ukrainische Regierung noch nicht geschafft, die Morde aufzuklären.

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