Märsche gegen den Krieg in der Ukraine in vielen russischen Städten

In Moskau ging am 21. September ein Friedensmarsch gegen den Krieg in der Ostukraine über die Bühne. Dem Aufruf der Friedensbewegung folgten tausende in anderen russischen Städten, unter anderem auch in Petersburg, wo die Aktion trotz des Verbots stattfand.

In Moskau begann die genehmigte Demonstration bei der Metro “Puschinskaja” und bewegte sich über den Prospekt Sacharowa zum Sadowoje Kolzo. Die Kundgebung war auf 50.000 Personen begrenzt, wie immer gehen die offiziellen und inoffiziellen Angaben über die Teilnehmerzahl weit auseinander. Während die Polizei von 5000 Teilnehmern spricht, melden inoffizielle Kreise bis zu fünf Mal so viel und mehr.

Mitgetragen wurden gelbblaue ukrainische Flaggen und eine Vielzahl von Bannern und Transparenten, auf denen die Beendigung des Kriegs in der Ostukraine und der Einmischung Russlands in diesen Konflikt gefordert wurden. Ausserdem wurde die russische Regierung aufgefordert keine russischen Wehrpflichtigen mehr ins Krisengebiet zu schicken und die Unterstützung der Separatisten mit Kriegsmaterial und Propaganda in den Medien einzustellen.

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