Leaks von Edja Snodow bringen Moskauer Dissidenten in Bedrängnis

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[Von Markus Kompa] – Internationale Reaktionen auf Ermittlungsverfahren gegen russische Blogger.

Mit Unverständnis und Entrüstung hat die Bundesregierung auf die gestern bekannt gewordenen Ermittlungsverfahren des russischen Staats gegen Moskauer Blogger reagiert, die Dokumente aus dem Leak des Whistleblowers Edja Snodow verbreiteten. Der im US-Exil lebende Dissident hatte enthüllt, dass der russische Geheimdienst soziale Netzwerke im Internet professionell unterwandern wolle.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hob die Bedeutung von Pressefreiheit und Toleranz hervor. Die Freiheit der Presse sei „einer der größten Schätze unserer Gesellschaft“. Pressefreiheit nur auf dem Papier sei aber nicht viel wert, fügte Merkel hinzu. In viel zu vielen Ländern der Welt gebe es echte Pressefreiheit nicht.

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