Kurznachrichten vom 5. Februar 2017

Die Sprecherin des russischen Lebensmittelamts Julia Melano hat mitgeteilt, dass die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor beabsichtigt, wegen der in Deutschland und Österreich grassierenden Vogelgrippe die Einfuhr von Geflügel zu stoppen.

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Der weißrussische Außenminister, Wladimir Makej, schließt nicht aus, dass die Frist für einen visafreien Kurz-Aufenthalt von Ausländern in Belarus verlängert werden kann. Das erklärte er beim Treffen des weißrussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, mit weißrussischen und ausländischen Journalisten.

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Der Reporter des US-Senders »Fox« Bill O’Reilly hat in einem Interview mit Trump  Putin als einen Killer bezeichnet und Trump gefragt, ob er Respekt vor ihm habe. Darauf meinte Trump „Es gibt viele Killer. Wir haben auch viele Killer. Was glauben Sie? Unser Land ist unschuldig?“

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Die Agentur Bloomberg berichtet, die EU wolle die Sanktionen gegen 100 russische und ukrainische Bürger im März um weitere 6 Monate verlängern. Darunter sind Arkadi Rotenberg, Mitinhaber der SMP Bank und der InvestCapitalBank, sowie der größte Aktionär der Bank „Rossija“, Juri Kowaltschuk.

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Der Ex-EU-Kommissionspräsident und ehemalige italienische Premier Prodi hat in seiner Kolumne im »il Messaggero« von Italien, das in diesem Jahr den Vorsitz in der G7 hat verlangt, alles zu tun, dass Russland wieder – dann als G8 – daran teilnimmt.

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Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin und Vorsitzende der Partei »Vaterland« Timoschenko war in Washington. Anlässlich des jährlich am ersten Donnerstag im Februar stattfindenden »Gebetsfrühstücks«, an dem viele geladene Gäste teilnehmen, hat sie Präsident Trump abgefangen, um mit Ihm zu sprechen. Anschließend gab sie bekannt, der Präsident habe zugesichert, dass „die USA die Sanktionen gegen Russland nicht aufheben werden, solange es [Russland] die Ukraine nicht verlässt“. Die Pressestelle des Weißen Hauses dementierte, Präsident Trump habe nichts dergleichen gesagt, weil Timoschenko kein offizieller Gesprächspartner sei. Der ukrainische Botschafter in den USA kommentierte, ihn habe fast der Schlag getroffen, als er von dem Vorfall erfuhr.

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Die »Financial Times« berichtet, die Investitionen in russische Obligationen hätten einen Rekordwert erreicht. Gründe seien die erwarteten Verbesserung der russisch-US-amerikanischen Beziehungen und der steigende Ölpreis.

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US-Präsident Donald Trump hat seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko sein Engagement für eine Befriedung des Konflikts in der Ostukraine zugesagt. „Wir werden mit der Ukraine, Russland und allen anderen beteiligten Parteien zusammenarbeiten, um ihnen zu helfen, den Frieden entlang der Grenze wiederherzustellen“, erklärte das US-Präsidialamt am Samstag nach einem Telefonat Trumps mit Poroschenko.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.