Kurznachrichten vom 29. März 2017

Ölpreis gestützt durch erwartete Förderkürzung.
Spekulationen auf eine Verlängerung der Förderkürzungen durch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) haben die Ölpreise steigen lassen.
[Quelle dpa]

Russland schenkt Serbien Kampfjets und Panzer.
Der EU-Beitrittskandidat Serbien erhält von Russland Dutzende Kampfflugzeuge und Panzern aus Reservebeständen seiner Streitkräfte unentgeltlich (29 MiG-29-Kampfjets, 30 T-72.Kampfpanzer und 30 gepanzerte Fahrzeuge vom Typ BRDM-2). Serbien kündigte eine „vollständige Modernisierung und Instandsetzung“ an, was ca. € 200 Mil. kosten wird.
[Quelle ap]

Erdbeben auf Kamtschtka
Ein Erdbeben mit der vorläufigen Größenordnung von 6,9 gab es in der Nähe von Komandorskiye Ostrava auf der Halbinsel Kamtschatka in Russlands fernem Osten am Mittwoch, sagte die U.S. Geological Survey. Das Zentrum lag in einer Tiefe von ca. 33 km (20 Meilen) direkt vor der Küste in der Beringsee. Es wurde ursprünglich mit einer Größenordnung von 7,0 aufgezeichnet. Es gab keine Tsunami-Bedrohung nach dem Beben, so das Pacific Tsunami Warning Center auf Hawaii.
[Quelle reuters]

Montenegro NATO
Der US-Senat hat mit 95 gegen 2 Stimmen für einen Beitritt Montenegros zur NATO gestimmt. Diese Entscheidung bedarf noch der Zustimmung des US-Präsidenten.
[Quelle reuters]

Russland NATO
Der NATO-Russland-Rat wird am Donnerstag zum vierten Mal seit Ausbruch der Ukrainekrise zusammentreten.
[Quelle reuters]

Bosnien EUFOR
Die Friedenstruppen der EU (EUFOR) sind bereit kurzfristig zu intervenieren, falls zwei Jahrzehnte nach dem ethnischen Krieg, in dem 100.000 Menschen starben, die Kämpfe wieder aufflammen sollten. Grund für diese Bemerkung ist die zunehmend instabile Situation in den Balkanstaaten. Der Oberbürgermeister der Stadt Sarajewo erklärte „Das Exekutivmandat, das eine erhebliche Verstärkung der EUFOR-Truppen kurzfristig ermöglicht, ist noch in Kraft. Ich werde nicht zögern, diese Reservekräfte bei Bedarf anzurufen“.
[Quelle reuters]

US Patrouillen im Schwarzen Meer
Russlands Verteidigungsministerium sagte am Dienstag, dass es die US-Marinepatrouillen im Schwarzen Meer als eine potentielle Bedrohung für seine Sicherheit betrachtet, weil es unklar sei, welche Art von Raketen die Schiffe tragen würden, berichtete die RIA-Nachrichtenagentur.
[Quelle reuters]

russland.NEWS hat die Kurznachrichten mit Sorgfalt zusammengestellt aber nicht einzeln verifiziert.
[hmw/russland.news]

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.