Kurznachrichten

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Die Ministerpräsidenten Russlands und Chinas, Medwedew und Li Keqiang kündigten bei ihren Konsultationen in St. Petersburg an, den bilateralen Handel, der in den vergangenen Jahren zurückgegangen war, schnellsten wieder auf das ursprüngliche Niveau bringen zu wollen.
„China und Russland haben unterschiedliche Stärken bei Rohstoffen, Märkten, Kapital und Technologien. Wir ergänzen einander wirtschaftlich gut, unsere Zusammenarbeit hat großes Potenzial“, sagte der chinesische Regierungschef Li Keqiang der russischen Regierungszeitung »Rossijskaja Gaseta«.

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Die Regierung von Kurdistan hat Russland um humanitäre und militärische Hilfe gebeten. Das der Außenamtschef Kurdistans bei einem Gespräch mit dem stellvertretenden Außenminister Russlands, Michail Bogdanow. „Wir glauben, dass die Weltgemeinschaft und vor allem unsere Alliierten, darunter Russland, uns eine vielseitige Unterstützung leisten sollten“, zitiert die Zeitung Iswestija den Politiker.

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Clown Oleg Popow wird in seiner oberfränkischen Wahlheimat Egloffstein beigesetzt. „Die ganze Welt“ komme, hieß es am Dienstag aus dem Rathaus der Gemeinde mit rund 2000 Einwohnern. Dort wohnte Popow seit 25 Jahren mit seiner Ehefrau. An diesem Mittwoch soll er dort auf dem Friedhof seine letzte Ruhe finden.

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Die Kampfjets des russischen Flugzeugträgers »Kusnezow« werden in Kürze die ersten Angriffe auf syrisches Gebiet beginnen und werden die Terroristen bei Aleppo bombardieren. Ein Bombardement von Aleppo selbst sei nicht vorgesehen, so Kremlsprecher Peskow.

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Reuters meldet, Bundeskanzlerin Merkel schließe ein Eingreifen Russlands in den Bundestagswahlkampf nicht aus. Die Geheimdienste konnten allerdings bisher keine Beweise für ihre Behauptungen vorlegen.

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Laut »Daily Mail« will die NATO nicht nur rund 300.000 Soldaten im Baltikum stationieren, sondern sie auch noch in hohe Alarmbereitschaft versetzen. Man reagiere damit nur auf russische Manöver in der Region lautet die Begründung.
Außerdem solle die Reaktionszeit für den Fall eines russischen Angriffs verkürzt werden.

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Die Türkei will wegen eines geplanten Raketenabwehrsystems auch mit Russland verhandeln, was sowohl die EU und die NATO als auch die USA als eine Provokation betrachten.

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Die Daimler AG wird keine Mercedes-Benz-Wagen der S-Klasse in Russland produzieren, wie russische Medien unter Berufung auf den russischen Industrie- und Handelsminister Denis Manturow berichten. Der Konzern will sich auf die Herstellung von Luxus-Geländewagen konzentrieren. Das neue Werk mit etwa 1000 Beschäftigten soll voraussichtlich im Moskauer Gebiet entstehen.

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„Russland hat 2016 eine Getreide- und Hülsenfruchternte von 117 Millionen Tonnen eingebracht, die größte seit 38 Jahren. Eine größere Ernte hatte es nur im Jahre 1978 mit 127 Millionen Tonnen gegeben“, so der russische Agrarminister Tkatschjow.

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Nach dem jüngsten US-Luftangriff in Afghanistan, bei dem nach afghanischen Angaben mehr als 30 Zivilisten, vornehmlich Frauen und Kinder, getötet wurden, wirft das russische Außenministerium den USA „wahllose Bombardierungen“ vor und fordert eine Aufklärung.

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Präsident Putin will sowohl in der russischen Regierung als auch in sämtlichen Ämtern die Software und ihre Komponenten von US-Konzern Microsoft entfernen lassen. Das berichtet jetzt NBC News. Auch das Karrierenetzwerk Linkedin soll blockiert werden. Stattdessen sollen russische Programme verwendet werden.

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Ein deutsches Initiativ Cobsortium (Deutsche Bank, Deutsche Bahn, Siemens und andere) ist bereit die Hochgeschwindigkeitstrasse Moskau – Kazan mit 2,7 Milliarden € cozufinanzieren.

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Laut dem Leiter der russischen Agentur Oleg Safonow erwartet RosTurism in diesem Jahr einen Zuwachs im Binnentourismus um 15 Prozent. Seit 2014 wächst der Binnentourismus überproportional stark. Bereits im Jahre 2015 gab es einen Zuwachs um 18 Prozent und im jetzt zu Ende gehenden Jahr wird ein Zuwachs um 15 Prozent erwartet.

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In den kommenden drei Jahren werden alle Züge der Russischen Bahn mit kostenlosem Internet ausgestattet, so der Direktor für Informationstechnologien der Russischen Bahn Jewgeni Scharkin. Dies gelte für die Fernzüge, für die Regionalzüge könne er keine Prognose abgeben, da hier die Ausstattung von den örtlichen Anbietern abhängt. Das WIFI werde dem Nutzer maximalen Komfort bieten. Wenn der Passagier am Bahnhof ankommt, so muss er sich nur einmal einloggen, kann dann im ganzen Bahnhof das Internet nutzen und wird automatisch zum Internet weitergeleitet, welches in seinem Zug die Verbindung herstellt, ohne dass er selbst noch irgendetwas machen muss.

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Der Chef der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation Genadij Sjuganow forderte am 99. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution auf, die Sowjetunion wieder zu errichten. Zumindest sei dies eines der Ziele seiner Partei – sagte er. „Wir machen alles, damit die sowjetische Macht wieder geboren wird, um die Idee des Großen Oktobers vorwärts zu bewegen …“, so Sjuganow. Den anwesenden Zuhörern überbrachte er einen innigen Gruß des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko und meinte, dass man die Absicht habe, das Allerbeste aus sowjetischen Zeiten zu vermehren. Er bezeichnete die sowjetische Zeit als legendär und diese wird als Leuchtturm für die Zukunft bleiben.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.