Kurznachrichten

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Präsident Putin hat dem US-Star Steven Seagal die russische Staatsbürgerschaft verliehen. Der Erlass wurde auf der Kreml-Website veröffentlicht. Seagal ist damit nach dem Franzosen Gérard Depardieu der zweite berühmte Filmschauspieler, der die russische Staatsbürgerschaft von Putin erhalten hat. Seagal hat aus seiner Unterstützung für Putins Politik kein Geheimnis gemacht.

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Außenminister Sergej Lawrow ist über Griechenlands skeptische Haltung zu den Sanktionen des Westens gegen Russland erfreut. „Wir schätzen die Haltung Griechenlands sehr, nicht mit der Politik der Sanktionen einverstanden zu sein“, sagte Lawrow am Mittwoch bei seinem offiziellen Besuch in Athen. Sein griechischer Kollege hob hervor, das es in Europa kein Sicherheitssystem ohne Russland geben könne.
Auch wirtschaftlich vereinbarten beide Seiten eine engere Zusammenarbeit.

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Russische Wissenschaftler haben auf der Insel Alexandraland in der Arktis eine unbekannte Nazi-Militärbasis gefunden, schreibt der Daily Express. Sie liegt 1.000 Kilometer vom Nordpol entfernt und wurde 1942 errichtet. Aus den Bunkerruinen wurden über 500 Gegenstände aus dem Zweiten Weltkrieg geholt, darunter Benzinkanister und Papierdokumente.

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Geschäftsleute aus den am stärksten von den jüngsten Erdbeben in Zentralitalien betroffen Regionen Marken und Umbrien haben Präsident Putin gebeten, die russischen Gegensanktionen wenigstens zeitweise aufzuheben, so der Vorsitzende der Handelskammer von Pesaro und Urbino, Alberto Drudi, gegenüber RIA Novosti.

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Russland hat dem UN-Sicherheitsrat offiziell ein Weißbuch zu Syrien vorgelegt. Darin werden Verbrechen geschildert, die in Syrien von der US-geführten Koalition und der gemäßigten Opposition verübt wurden. Wie die Sprecherin des Außenministeriums betonte, seien darin Fotos von Militäroperationen der USA und ihrer Verbündeten in Syrien. „Eine Reihe von diesen Bildmaterialien liegt dem Weißbuch zu Syrien zugrunde, das von russischer Seite im UN-Sicherheitsrat unterbreitet wurde“.

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Militärexperten des russischen Forschungszentrums der Truppen für Strahlungs-, chemischen und biologischen Schutz sind am Donnerstag im syrischen Aleppo eingetroffen, um Proben im Gebiet eines möglichen Chemie-Waffen-Einsatzes durch Extremisten zu entnehmen, so der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow.
Die Terroristen sollen in diesem Gebiet mehrmals chemische Waffen eingesetzt haben.

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Der griechische Premier Alexis Tsipras blockiert die Verlängerung der von der Europäischen Union eingeführten Sanktionen gegen die iranische Bank Saderat, laut Wall Street Journal. Saderat ist der Kern der größten Bankengruppe des Landes. Diese Entscheidung ist das erste Abweichen eines europäischen Landes von den Sanktionsbestimmungen, die nach der Einigung im Atomstreit im Juli 2015 noch übrig geblieben waren.

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Russland wird in die Fracking-Branche einsteigen und LNG-Flüssiggas produzieren, um den USA diesen Markt nicht zu überlassen. Die erste Produktionsanlage für LNG soll im Jahr 2020 getestet werden und in Betrieb gehen.

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Ein vollständiger Austausch ausländischer Software gegen Programme aus russischer Produktion ist nicht möglich – meint Dmitri Peskow, Pressesprecher des Präsidenten. Man werde in einem gewissen Umfang auch weiterhin Microsoft-Erzeugnisse nutzen. Ein vollständiger Austausch wäre nur dann möglich, wenn einheimische Programmierer Software entwickeln, die effektiver arbeitet als die bisherige importierte Software – einzig und allein die Frage der Effektivität spielt hierbei eine Rolle.

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Ein hochgestellter Offizier und sein Stellvertreter aus den Rechtspflegeorganen sind in Moskau verhaftet worden. Jewgeni Werbezki und sein Stellvertreter Roman Klimenko werden der Bestechlichkeit in Höhe von 300.000 Rubel beschuldigt. Die genannte Geldsumme wurde von dem Leiter einer Strafvollzugseinrichtung bezahlt, über die die beiden Verhafteten die Dienstaufsicht hatten. Sie sollten dafür sorgen, dass der Leiter dieser Einrichtung eine höhere Dienststellung erhält. Beide Offiziere wurden in ihren Dienstzimmern verhaftet.

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In Jekaterinburg wurde laut RIA-Novosti offiziell erklärt, dass eine Aids-Epidemie ausgebrochen ist. In der Stadt sind rund 27.000 Aidsinfizierte registriert, also 1,8 Prozent der Bevölkerung. Innerhalb der Stadtgebiete von Jekaterinburg variiert die Anzahl im prozentualen Verhältnis – mal mehr, mal weniger. 52 Prozent der infizierten haben sich die Krankheit über Rauschgiftinjektionen zugezogen. 46 Prozent erkrankten nach Geschlechtsverkehr, der auch für den Zuwachs der Infektionen der Grund war. Im Oktober 2015 erklärte die Ministerin für Gesundheitswesen Veronika Skworzowa, dass die Aids-Entwicklung bis zum Jahre 2020 möglicherweise außer Kontrolle geraten könnte, wenn es nicht gelingt, infizierte Personen zur Behandlung und Aufsicht zu bewegen.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.