Kurznachrichten

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Laut russischem Botschafter in Frankreich, Alexander Orlow, ist das nächste Treffen im Normandie-Format am 19. Oktober in Berlin geplant. Bundeskanzlerin Merkel habe zu Abendessen geladen. Zu dieser Runde, die sich mit der Entwicklung der Situation in der Ukraine beschäftigt, gehören Deutschland, Frankreich Russland und die Ukraine.

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Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi hatte vor kurzem die Türkei ultimativ aufgefordert, seine Truppen aus dem Irak zurückzunehmen. Jetzt kam vom türkischen Staatspräsidenten Erdogan die Antwort: „Benimm dich, du bist nicht mein Ansprechpartner, du hast weder meinen Rang, noch mein Kaliber, noch meine Qualität.“

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Die russische Hammerwerferin Tatjana Lyssenko, die 2012 in London die Goldmedaille bekam, muss diese zurückgeben, weil bei einer Nachkontrolle ihrer Dopingprobe das Anabolikum Turinabol gefunden wurde.

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Am Rande der Weltenergiekonferenz in Istanbul sagte Energieminister Alexander Nowak am Dienstag, Russland werde sein Ölförderung im Augenblick nicht zurückfahren, sondern nur auf dem jetzigen Niveau einfrieren.

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Der türkische Präsident Erdogan und der russische Präsident Putin haben den Bau der Gaspipeline Turkish Stream endgültig besiegelt. Die beiden Energieminister unterzeichneten in Istanbul das entsprechende Regierungsabkommen.

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Der britische Außenminister behauptet „frei zugängliche Satellitenaufnahmen“ zu haben, aus denen hervorgehe, dass Russland den UN-Hilfskonvoi bombardiert habe. Der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums hat Johnson nun aufgefordert, diese angeblich „frei zugänglichen“ Satellitenaufnahmen endlich „freizugeben“.
„Herr Johnson, geben Sie doch bitte diese ‚frei zugänglichen’ Bilder endlich frei und zeigen Sie sie auch noch anderen“.

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Der russische Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, hat bei einer Rede in der Johns Hopkins University in Washington die Meinung vertreten, dass es nicht zu einem Atomkrieg zwischen den USA und Russland kommen werde.
„Ich teile nicht die Ansicht, dass die Risiken eines Atomkrieges heute hoch seien. Trotz der bestehenden Meinungsverschiedenheiten denke ich, dass wir genug kluge Leute haben, die dies nicht zulassen werden“.

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Alexander Schukow, der Chef des russischen NOK hat erklärt, bei den nächsten Vorstandswahlen nicht mehr antreten zu wollen, weil er sich auf seine Arbeit im Parlament konzentrieren wolle.

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Außenminister Lawrow sagte im CNN, die Gespräche mit den USA sollten wieder aufgenommen werden. Es sollten jedoch alle direkt und indirekt beteiligten Staaten in die Gespräche einbezogen werden. Dazu gehörten auch die Türkei, Saudi-Arabien und eventuell Katar. Ein möglicher Termin sei der 15. Oktober. Die USA haben sich bisher nicht dazu geäußert.

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Russland hat bei strategischen Übungen am Mittwoch innerhalb weniger Stunden drei Interkontinentalraketen aus verschiedenen Regionen des Landes gezündet. Sie flogen jeweils mehrere Tausend Kilometer weit.

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Präsident Putin erklärte auf einem Investmentforum in Moskau, den UN-Hilfskonvoi hätte eine syrische Terrormiliz angegriffen. Die USA wüssten das, zögen aber vor, es Russland anzulasten.

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Russland wird am 29. Oktober beim Treffen der OPEC-Länder dabei sei. Auf der Tagesordnung steht eine Förderbegrenzung.

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Jemens früherer Präsident hat Russland gebeten, im Bürgerkrieg im Jemen zu vermitteln. „Ich rufe Russland, das eine mächtige und einflussreiche Macht mit weitreichenden Beziehungen zu anderen friedvollen Staaten ist, auf, darauf hinzuarbeiten, dass die UN-Resolution, die eine Beendigung der Aggression gegen die Menschen des Jemens zu Wasser, zu Lande und aus der Luft fordert, umgesetzt wird.“

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Russland will seine Beziehungen zu den afrikanischen Ländern verbessern, jedoch nicht so wie es zu Zeiten der Sowjetunion war.

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Präsident Putin hat den Westen aufgefordert, Druck auf die Ukraine auszuüben, damit sie die Vereinbarungen von Minsk umsetzt.
„Wenn jemand wirklich wünscht, die Minsker Vereinbarungen umgesetzt zu sehen, dann müssen alle Parteien, die an dem Konflikt beteiligt sind, beeinflusst werden. Und zu allererst in diesem Fall die Kiewer Regierung. Ich verstehe nicht, was sie davon abhält.“

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Putin hofft, dass die Inflation am Ende des Jahres unter 6% liegen wird, was ein historischer Tiefststand wäre. Im kommenden Jahr werde sie nahe 4 % liegen.

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Laut Aussagen aus dem russischen Raumfahrtzentrum wird es im nächsten Jahr wieder einen Weltraumtouristen zur ISS geben. Genauere Einzelheiten seien jedoch bislang nicht bekannt. Der Flug ist für den nächsten September geplant und beinhaltet auch einen Ausflug ins Weltall, was für den Weltraumtouristen teurer werden wird, als der ganze Flug zur ISS und zurück. Eigentlich hätte die britische Sängerin Sarah Brightman in 2015 zur ISS mitfliegen sollen, musste jedoch aus familiären Gründen absagen. Sie hätte 50 Millionen US$ für den Flug bezahlt.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.