Kurznachrichten

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Die zuständigen Kontrollorgane Russlands und Chinas haben Bedingungen für die Lieferung von russischem Getreide an China abgestimmt. „Die Ausfuhren könnten in nächster Zeit aufgenommen werden“, teilte der Chef der russischen Agraraufsichtsbehörde, Sergej Dankwert, am Freitag in der Krim-Hauptstadt Simferopol mit.

Eine gemeinsame serbisch-russische Anti-Terror-Übung auf dem Gelände Nikinci ist erfolgreich gewesen. Das sagte der Generalstabschef der serbischen Streitkräfte, Ljubisa Dikovic, am Freitag in Belgrad.

Die USA verweigern globale Entscheidungen, welche beim G20-Gipfeln gefällt werden, wenn diese ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen, wie der russische Präsident Wladimir Putin sagte.
Die Rede sei von dem Beschluss über eine stärkere Einbindung der Schwellenländer in die Entscheidungsprozesse des Internationalen Währungsfonds (IWF) und über eine Umverteilung der IWF-Quoten.

Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, haben sich für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme der Arbeit der Minsker Ukraine-Gruppe ausgesprochen. Das teilte das russische Außenamt am Freitag nach einem Telefonat der beiden Politiker mit.

„In den vergangenen zwei Monaten sind ernste Schritte zur Ausbildung unserer Streitkräfte und anderer Einheiten für die Verteidigung der Ukraine getan worden. Wir sehen eine ausschließlich politische, eine friedliche Lösung des Problems mit einzelnen Rayons der Gebiete Donezk und Lugansk. Dabei haben wir genügend Kräfte und Mittel zur Verfügung, um unseren Staat zu schützen“, so Poroschenko.
„Falls sich die Ereignisse entgegen dem Friedensplan entwickeln sollten, werden die ukrainischen Streitkräfte bereit und fähig sein, eine Abwehr zu leisten“, so der Staatschef.

Die Nato hat laut Generalsekretär Jens Stoltenberg ihre Aktivitäten in Europa wegen der Entwicklung in der Ukraine um das Fünffache ausgeweitet.
„Im Vergleich zum Vorjahr hat Russland seine militärischen Aktivitäten um das Dreifache gesteigert. Wir aber haben unsere Aktionen und Überwachungsmaßnahmen gegenüber 2013 um das Fünffache verstärkt“, sagte Stoltenberg in einem Interview mit der Zeitung „Corriere della Sera“ (Freitagausgabe).

Das erste Landungsschiff der Mistral-Klasse mit dem Namen „Wladiwostok“ sollte am Freitag, dem 14. November, an die russische Seekriegsflotte übergeben werden. Es ist aber noch ungewiss, wann die Übergabe tatsächlich stattfinden soll. Die zuständige russische Delegation ist noch nicht nach Frankreich gereist und die französische Seite hat die entsprechende Einladung weder zurückgerufen noch bestätigt. Moskau wartet weiterhin auf die Übergabe, schließt aber auch den Gang vor ein Schiedsgericht nicht aus, falls der Hubschrauberträger nicht rechtzeitig ausgeliefert wird. Der Vertrag lässt eine sanktionslose Lieferverzögerung bis Anfang 2015 zu.

Die russischen Behörden schließen laut Präsident Wladimir Putin einen katastrophalen Rückgang der Weltpreise für Energieträger nicht aus und ziehen ein solches Szenario in Betracht. Aber sogar in diesem Fall seien sie bereit, a conto der akkumulierten Reserven alle sozialen Verpflichtungen zu erfüllen und die Wirtschaft des Landes aufrechtzuerhalten.

Russland weist die Berichte über seine Militärpräsenz in der Ukraine strikt zurück. „Wir werden nie der Lüge zustimmen, dass sich russische Truppen im Südosten der Ukraine aufhalten“, sagte der Vorsitzende der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Sergej Naryschkin. Auch der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, teilte am Donnerstag mit, dass es keine russischen Einheiten im Nachbarland gebe. Er dementierte zudem OSZE-Berichte, dass ein LKW mit dem Erkennungszeichen Grus-200 (Fracht-200) die russisch-ukrainische Grenze am Grenzübergang „Donezk“ passiert hat.
Die Nato suche mit ihren Vorwürfen einen Grund, um ihre Militärpräsenz an den Grenzen zu Russland zu verstärken, so der russische Außenamtssprecher.

„Nach Berechnungen der Volkswehr sind im Gebiet Donezk infolge der Militäroperation der ukrainischen Behörden rund 6000 Objekte der Infrastrukturund in der Gebietshauptstadt selbst 3600 Objekte zerstört worden. Seit Anfang November sind 311 Objekte, darunter 20 Wohnhäuser, beschädigt worden“, so Kelin.
Laut dem OSZE-Botschafter wälzt Kiew die Verantwortung dafür auf die Volksmilizen ab. „Wir mahnen die ukrainischen Kollegen dazu an, die Schuld für den mehrfachen Beschuss der von den Volksmilizen kontrollierten Städte nicht auf die Volkswehr abzuwälzen, was abwegig wirkt. Denn in diesen Städten wohnen immer noch ihre Angehörigen und Verwandten – Eltern, Brüder, Schwestern und Kinder“, so Kelin.

Das niederländische Verteidigungsministerium hat seine Erklärung über ein russisches Transportflugzeug dementiert, das angeblich von niederländischen Kampfjets im Luftraum von Estland und Litauen abgefangen worden war. Das niederländische Verteidigungsministerium gab später auch bekannt, dass das russische Flugzeug den Luftraum von Estland und Litauen entgegen der ursprünglichen Behauptung nicht verletzt hat.

Mit Material von RIA Novosti