Kurznachrichten

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Die Kämpfe im Donbass verschärfen sich weiter. Am Sonntag seien laut Donezker Verteidigungsamt bei einem misslungenen Durchbruchversuch das gesamte Bedienungspersonal von zwei 152-mm-Haubitzen Hyacinth-B, die Schläge gegen die Zivilbevölkerung von Makejewka (bei Donezk) geführt hatten, getötet worden. Das ukrainische Militär hätte innerhalb von 24 Stunden mehr als 25 Tote und mehr als 40 Verletzte gehabt“, so Bassurin. Laut ukrainischem Präsidenten Poroschenko seien zwei Soldaten umgekommen.

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in der ZDF-Sendung »Was nun« verkündet, er möchte gern mit Russland zusammenarbeiten. Er glaube aber, dass Russland das nicht wolle. „Mein Eindruck ist, das liegt weniger an uns, sondern mehr an der Regierung der Russischen Föderation, dass das schwierig ist”. Zur Vorbedingung für das Aufheben der Sanktionen machte er, dass Russland das Minsker Abkommen umgesetzt haben müsse.

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Die russische Mannschaft bestehend aus Irina Starykh, Svetlana Sleptsova, Alexey Volkov und Alexander Loginov sicherte sich unangefochten Gold im letzten Wettkampf der IBU OEM. Die siegten in der Gemischten Staffel mit sechs Nachladern in 1:12:26. Norwegen holte im Schlusssprint Silber mit insgesamt neun Nachladern und einem Rückstand von 36,4 Sekunden. Bronze ging an die Ukrainer.

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In einem Wanderzoo nahe der südrussischen Stadt Rostow am Don ist ein Liger – eine Kreuzung aus einem Löwen und einer Tigerin – geboren worden, teilte der Zoodirektor Erik Airapetjan mit. Ein Liger ist die größte Raubkatze der Welt und sehr selten. Die beiden Raubkatzen „lebten lange Zeit Seite an Seite, sie kannten sich gut. Und als für die Tigerin die Paarungszeit kam, gab es für sie keine andere Lösung“, sagt Airapetjan. In freier Wildbahn kommt so eine Kreuzung nicht vor, denn Tiger leben in Asien und Löwen in Afrika.

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Russland wehrt sich bei der WTO gegen die von der EU verhängten Anti-Dumping-Zölle auf Stahl. Der erste Schritt in solchen Streitfällen sind Gespräch der Parteien bei der WTO und – falls keine Einigung erzielt wird – dann die Anrufung eines Schiedsgerichts.

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Einer der gefürchtetsten Henker des IS, Abu Sayyaf, zu Deutsch „Vater des Schwertschmiedes“, der über 100 Menschen geköpft hat, ist am Sonntagabend in einen Hinterhalt gelockt und durch mehrere Messerstiche getötet worden, teilte eine Quelle aus den irakischen Sicherheitskräften gegenüber „Iraqi News“ mit.

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Das russische Gesundheitsministerium hat sich gegen eine Änderung der Gesetzgebung ausgesprochen, die bisher vorsieht, dass Ausländern, die nach Russland einreisen wollen und an Aids erkrankt sind, die Einreise verwehrt wird.
Somit bleibt dieses Einreiseverbot bestehen. Für die Beibehaltung des Einreiseverbotes sprachen sich auch das Innenministerium und das Wirtschaftsministerium aus. Das Wirtschaftsministerium wollte sogar noch eine Verschärfung der Einreisebestimmungen im Interesse des Schutzes der einheimischen Bevölkerung.
In der Praxis hat dieses Gesetz allerdings nur Bedeutung für diejenigen Ausländer, die für einen längeren Zeitraum sich in Russland aufhalten, das Zeitweilige Wohnrecht, eine Aufenthaltsgenehmigung oder eine Arbeitsgenehmigung erhalten wollen.
Der normal einreisende Ausländer, als Tourist oder Geschäftsmann, wird nach wie vor keine Belege einer Aids-Untersuchung vorlegen müssen. (www.kaliningrad-domizil.ru)

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Kaum sind die Endlosfeiertage zum Jahreswechsel in Russland vorüber, informieren die Medien schon über die bevorstehenden Feiertage im Februar. Durch geschickte Arbeit mit dem Kalender ist es dem russischen Gesetzgeber auch dieses Jahr wieder gelungen, für die russische arbeitende Bevölkerung vier zusammenhängende Feiertage im Februar zu schaffen.
Der eigentliche Feiertag ist der 23. Februar – Tag der Landesverteidiger, oder auch volkstümlich „Tag der Armee“ genannt. An diesem Tag dürfen die Frauen die Männer verwöhnen – also das tun, was sie an den übrigen 364 Tagen des Jahres auch machen.
Der Freitag ist sogenannter Brückentag und arbeitsfrei erklärt worden. Samstag und Sonntag sind sowieso arbeitsfrei, so dass die arbeitende Bevölkerung einen Kurzurlaub planen kann und die deutschen Business-Besucher können sich darauf einrichten, dass sie an diesen Tagen niemanden für Geschäftsgespräche in Russland finden werden. (www.kaliningrad-domizil.ru)

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Bei einer Pressekonferenz im Anschluss an die Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow hat der ungarische Außenminister hervorgehoben, dass die Tatsache, dass Trump den gewaltsamen „Demokratieexport“ beenden will, eine gute Nachricht sei. „In den vergangenen Jahren, seitdem ich im Amt bin, bekamen wir von den US-Behörden viele verschiedene Anweisungen.“
Bei seinem Antrittsbesuch in den USA als Außenminister z. B. habe ihm seinerzeit ein ranghoher Vertreter aus dem State Department ein inoffizielles Papier überreicht, in dem auf zwei Seiten Maßnahmen aufgezählt waren, die die ungarische Regierung unternehmen sollte, um bessere Beziehungen zu Washington zu erreichen. Und dabei sei es um reine innenpolitische Sachen wie Verabschiedung diverser Gesetze in Ungarn gegangen.
Außerdem versuchten aus dem Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen (NGO), Einfluss zu nehmen. Deshalb habe Budapest beschlossen, alle von US-Milliardär George Soros geförderten NGOs aus dem Land zu jagen.

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Der ukrainische Präsident Poroschenko hat laut ukrainischem präsidialen Pressedienst bei einem Besuch in Berlin deutsche Unternehmen aufgefordert, sich stärker an der Privatisierung in der Ukraine zu beteiligen. Die bisherige Privatisierung hat dem ukrainischen Haushalt rund 189 Millionen Griwna (6.5 Millionen Euro) eingebracht – das Doppelte hatte man sich erhofft.

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Im Rahmen der russischen Arbeitsgesetzgebung gibt es Festlegungen zum Schutze der Rechte und Gesundheit der weiblichen Arbeitnehmer. So existiert auch eine Liste von Tätigkeiten, die durch Frauen nicht ausgeführt werden dürfen.
Das russische Arbeitsministerium will diese Liste jetzt aktualisieren und hat hierfür eine Reihe von anderen Behörden und gesellschaftlichen Organisationen zur Beratung hinzugezogen.
Änderungen machen sich deshalb erforderlich – so das Arbeitsministerium – weil es auch Veränderungen und Modernisierungen im russischen Arbeitsleben gibt, auf die reagiert werden müssen.
Bisher enthält die Liste 456 Arbeiten, die durch Frauen nicht ausgeführt werden dürfen – wie z.B. Arbeiten unter Tage als Bergarbeiter, Arbeiten in der Metallurgie und in der Chemieproduktion. (www.kaliningrad-domizil.ru)

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Eine Umfrage des Allrussischen Meinungsforschungszentrums WZIOM ergab, dass russische Bürger sich am meisten vor internationalen Konflikten und Preiserhöhungen fürchten. Internationale Konflikte rangierten mit 14 Punkten auf Platz eins der „Ängste-Liste“ der russischen Bürger. Im Januar 2016 waren es noch 24 Punkte. Die Angst vor Preiserhöhungen und einer Abwertung der Sparguthaben sank von 19 auf zehn Punkte. Die Furcht vor steigender Kriminalität ist um einen Punkt und die vor inneren Unruhen um sieben Punkte gesunken. Auch Gesundheitsprobleme ängstigten die Russen um acht Punkte weniger als bisher. Ganz am Schluss der Liste lagen familiäre Konflikte und Probleme.
Die Erhebung wurde im Dezember 2016 unter 1600 Personen in 130 Ortschaften von 46 Regionen Russlands durchgeführt.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.