Kurznachrichten

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Nach jahrelangen Kämpfen hat die syrische Armee mit Unterstützung Russlands und des Irans Aleppo zurück erobert. Gestern zogen die letzten Rebellen und Terroristen ab. Putin sagte über die Rückeroberung: „Das war die größte, ich will das betonen, damit es alle hören, das war die größte humanitäre internationale Rettungsaktion der Neuzeit.“ 100.000 Menschen seien aus der Stadt evakuiert worden.

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Die Spitze der österreichischen FPÖ, HC Strache und Norbert Hofer, haben heute in Moskau einen Vertrag über die Zusammenarbeit mit »Einiges Russland«, der russischen Regierungspartei von Präsident Putin, unterschrieben. Das berichtet das Online-Magazin Wochenblick aus Oberösterreich.
«Für die FPÖ ist die Zusammenarbeit mit Russlands stärkster Partei ein außenpolitisch wichtiger Schritt, was sich in der Zusammensetzung der Delegation zeigt: Neben FP-Chef Strache und Norbert Hofer reisten der außenpolitische Sprecher Johannes Hübner und der Delegationsleiter im EU-Parlament Harald Vilimsky nach Moskau. Die Vizebürgermeister von Wien und Linz, Johann Gudenus und Detlef Wimmer, waren auch anwesend».

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Das russische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass ein Bataillon Militärpolizei in Syrien eingetroffen ist. Die Soldaten erhielten eine Zusatzausbildung, wurden dann auf den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim geflogen und in einem Eilmatsch ging es nach Aleppo. Die Militärpolizisten werden den örtlichen Behörden bei der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung helfen. dem russischen Aussöhnungszentrum (Hmeimim) unterstellt sein. Sie werden außerdem für die Sicherheit der Mitarbeiter des russischen Zentrums, der russischen Pioniere und des Personals von Feldlazaretten und humanitären Konvois sorgen.

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Das US-Magazin „Time“ hat einen Artikel des ehemaligen Abgeordneten des Parlaments der Ukraine, Alexander Onischtschenko, veröffentlicht, in dem er den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko der Korruption beschuldigt.
Im Laufe eines Jahres habe er mithilfe seiner Armbanduhr seine Gespräche mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt aufgezeichnet und viele belastende Informationen über Poroschenko so gesammelt.
Poroschenko habe Hunderte von Millionen Dollar gestohlen und Schmiergeld für jedes Geschäft verlangt, das mit einem ukrainischen Betrieb zusammenhängt. Wer sich verweigert, diese Zahlungen zu machen, werde ständig verfolgt.

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Die Abgeordnete und ehemalige „Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko hat am Samstag im ukrainischen TV-Sender 112 Ukraina gesagt, die heutige ukrainische Regierung sei nicht weniger verbrecherisch, wie die alte.
„Die Macht des jetzigen Präsidenten wird immer größer. Wenn aber das Volk fühlt, dass die jetzige Führung nicht weniger verbrecherisch als die frühere ist, lohnt es sich dann, einen solchen Präsidenten zu unterstützen? Was wäre, wenn wir Viktor Janukowitsch unterstützt hätten? Hätten wir uns noch zwei Jahre gedulden müssen? Was wird, wenn wir das jetzt dulden?“

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Der russische Präsident vertritt die Ansicht, die russische Wirtschaft sei unterbewertet und es gebe Bereiche, wo Russland sehr gute internationale Positionen besetzt. Das Problem der russischen Wirtschaft bestehe darin, dass man über viele Energieressourcen verfüge, wo man das schnelle Geld verdient kann. Deshalb ist sei schwierig, die Wirtschaft davon zu überzeugen, dass man auch in anderen Bereichen Geld verdienen kann, sogar überproportional.
Die russische Regierung unternimmt viel, um im Hochtechnologiebereich vorwärts zu kommen. Als einen Bereich nannte der Präsident den IT-Sektor, wo der russische Export bereits einem Umfang von 7 Mrd. USD angenommen hat. (kaliningrad-domizil.ru)

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Nach rückläufigen Realeinkommen in den letzten beiden Jahren, haben nun Experten ein Anwachsen der Löhne und Gehälter im kommenden Jahr um acht Prozent vorausgesagt. Das Wachsen der Löhne geht einher mit einem Anwachsen der offenen Stellen auf dem russischen Arbeitsmarkt. Hier werden im Laufe des Jahres 2017 fünf Prozent mehr Stellen angeboten werden. Im auslaufenden Jahr haben nur 32 Prozent der russischen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern mehr Gehalt gezahlt. 11 Prozent haben ihren Mitarbeitern sogar die Gehälter gekürzt und 57 Prozent beließen die Gehälter auf dem Vorjahresniveau. Die höchsten Löhne und Gehälter wurden 2016 in Moskau, St. Petersburg und im Fernen Osten gezahlt. Das Durchschnittsgehalt eines Facharbeiters betrug in Moskau 69.000 Rubel. Eine der niedrigsten Gehälter wurden in der Nord-West-Region gezahlt, zu der auch Kaliningrad gehört. In Kaliningrad beträgt das Durchschnittsgehalt 29.500 Rubel. Das vorhergesagte Anwachsen der Gehälter im kommenden Jahr um acht Prozent wird allerdings zur Hälfte durch die Inflation wieder kompensiert, die mit einem Umfang von vier Prozent erwartet wird. (kaliningrad-domizil.ru)

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Während seiner Jahrespressekonferenz am vergangenen Freitag hat der russische Präsident Putin den Beginn der Kürzung der Verteidigungsausgaben angekündigt. Im Jahre 2015 betrugen die Verteidigungsausgaben noch 2,7 Prozent des Bruttosozialproduktes. Im Jahre 2016 waren es 4,7 Prozent. Im kommenden Jahr werden es noch 3,3 Prozent sein und sich in den Jahren 2018 und 2019 auf 2,8 Prozent einpegeln. (kaliningrad-domizil.ru)

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Das amerikanische Außenministerium hat Russland aufgefordert, das Gesetz über „Ausländische Agenten“ abzuschaffen. In Russland sind nun schon 150 Organisationen als „Ausländische Agenten“ registriert und dies ist kein glückliches Attribut – so das US-Ministerium. Der Ausdruck „Ausländischer Agent“ assoziiert, dass diese Organisation sich mit verräterischen Angelegenheiten beschäftigt. Aber dem ist nicht so, denn diese Organisationen haben nur ganz bestimmte Ziele und beschäftigen sich mit solchen Dingen wie dem Kampf gegen Folter, gegen die Verbreitung von Aids und selbst mit dem Schutz von Vögeln. „Das russische Volk hat eine starke, demokratische Regierung verdient, welche die Rolle würdigt, welche die Zivilgesellschaft spielt, die rechenschaftspflichtigen Organe, aber auch die NGO. Wir rufen deshalb heute die russische Regierung auf, dieses Gesetz zu annullieren und ihre internationalen Pflichten im Rahmen der Menschenrechte zu beachten – so die Erklärung des US-Außenministeriums. (kaliningrad-domizil.ru)

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Vernünftig denkende Bewohner westlicher Länder fühlen sich zunehmend unwohl bei der zunehmenden Russenphobie in ihren Ländern. Dies erklärte der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow. In der Welt ist ein beispielloser Informationskrieg losgetreten worden und es wächst die Zahl der unqualifizierten Informationen. Peskow informierte, dass Russland begonnen habe, mit diesen Erscheinungen sich auseinanderzusetzen. „Wichtig ist jetzt, dass wir unseren Standpunkt, unsere Sichtweise an die Menschen heranbringen und dazu müssen wir alle technischen Errungenschaften nutzen – allerdings nicht durch Nutzung von Informationsfälschungen und sogenannten „Enten“. Es muss die Wahrheit vermittelt und erklärt werden und wegen dieser Wahrheit sollte es uns niemals peinlich sein“, – so Peskow. Weiterhin soll man sich gegenüber anderen Ländern mit der nötigen Achtung verhalten. Aber wenn man schon eine Russenphobie gar nicht mehr übersehen kann, welche aus jedem Dampfbügeleisen dampft, ist klar, dass das den denkenden Leuten schon nicht mehr gefällt. Auch im Westen gibt es kluge und denkende Menschen, klug genug, um über das zu lachen, was im eigenen Lande vor sich geht.  (kaliningrad-domizil.ru)

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In Russland ist die Zahl der rauchenden Männer rückläufig. Darüber informierte das russische Gesundheitsministerium. In den letzten fünf Jahren haben sich 34 Prozent der rauchenden Männer entschlossen, dieses Hobby nicht mehr fortzusetzen. Grund hierfür war die erhebliche Anhebung der Akzise und somit die Verteuerung der Tabakerzeugnisse. Gerade ein hoher Preis haben eine gute Wirkung auf die jungen Raucher unter der Bevölkerung. Im Jahre 2003 rauchten 58,8 Prozent aller Männer. Im Jahre 2013 waren es nur noch 39 Prozent. Allerdings ist im gleichen Zeitraum die Anzahl der rauchenden Frauen gewachsen. Im Jahre 2003 rauchten 8,4 Prozent aller Frauen, im Jahre 2013 waren es schon 13,6 Prozent. (kaliningrad-domizil.ru)

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Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat während einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des Verteidigungsministeriums am Donnerstag erklärt, dass die Militärübungen der NATO mit den Handlungen des faschistischen Deutschlands zu vergleichen sind. Die NATO habe in der letzten Zeit die Intensität der Übungen verdoppelt und ein Großteil dieser Übungen tragen antirussischen Charakter. Als Beispiel nannte er Übungen in Großbritannien, wo als Gegnerdarstellung russische Panzer und Soldaten in russischen Uniformen dargestellt werden. Diese Methode der Ausbildung wurde letztmals vom faschistischen Deutschland in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges angewandt. Sergej Schoigu informierte, dass Russland jede NATO-Übung, insbesondere die, die an der russischen Grenze stattfinden, mit der nötigen Aufmerksamkeit verfolgt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in der Ausbildung der russischen Soldaten genutzt. (kaliningrad-domizil.ru)

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Der ehemalige Moskauer Bürgermeister ist seit einigen Jahren ein äußerst aktiver und erfolgreicher Landwirt im Kaliningrader Gebiet. Nun äußerte er sich zur russischen Landwirtschaft. Er charakterisierte die Möglichkeiten der russischen Landwirtschaft als den größten Reichtum, den Russland hat. „Die Grundstücke, das Klima, die industriellen Ressourcen Russlands sind so ausreichend, so überreich, dass wir eine Bevölkerung versorgen könnten, die zwei-, dreimal so groß ist wie die, die jetzt im Land lebt“ – so Luschkow. Der Erfolg Russlands liegt in der „Rückkehr auf das Kornfeld“ – so Luschkow weiter. Gegenwärtig wird die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche in Russland nicht genutzt und das ist eine „Tölpelhaft“. „Ich liebe die Idee des „Russlands einer Ebene“ (Gutshof-Ebene)“. Anfang Dezember wurde bekannt, dass Luschkow möglicherweise der Leiter einer Sonderkommission für Fragen landwirtschaftlicher Grundstücksflächen werden könnte, die man im Kaliningrader Gebiet schaffen will. (kaliningrad-domizil.ru)

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.