Kurznachrichten

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Moskau und Ankara sehen im Mord am russischen Botschafter einen Angriff auf die Russisch-türkischen Beziehungen. Außerdem sind sie der Meinung, dass dadurch das angekündigte Dreiertreffen Russland-Türkei-Iran zu Syrien verhindert werden sollte.
Staatschef Erdogan macht die Gülen-Bewegung für das tödliche Attentat auf den russischen Botschafter verantwortlich.

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Der tschechische Biathlon-Verband will auf einen Start beim Biathlon-Weltcup vom 9. bis 12. März im russischen Tjumen verzichten. Der tschechische Verbandspräsident Jiri Hamza sagte, falls der Austragungsort Tjumen bleibe, werde Tschechien nicht teilnehmen.
Der fünfmalige Gesamtweltcupsieger Martin Fourcade dagegen ist generell gegen Kollektivstrafen. „Wenn es eine Sache gibt, gegen die ich bin, dann ist es ein Boykott von Tjumen. Ich will auf jeden Fall nach Tjumen, was auch immer nach dem McLaren-Report passiert“, sagte er dem russischen TV-Sender Match TV.

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Die USA haben wegen des Ukrainekonflikts weitere Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Davon betroffen sind mehrere Transportfirmen und Manager von Banken. Zwei Schiffe sind als „gesperrtes Eigentum“ deklariert worden.

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Laut Wirtschaftsagentur Bloomberg ist über die Hälfte der befragten Analytiker der Meinung, dass die Sanktionen der USA gegen Russland im kommenden Jahr langsam zurückgenommen werden. Das BIP werde dadurch um 0,2 und in 2018 um 0,5 Prozentpunkte wachsen.

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FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fordert von der österreichischen Regierung, sie solle sich um eine Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen zu Russland kümmern. Die Errichtung einer Freihandelszone sei dabei der richtige Weg, sagte Strache, berichtet die „Wiener Zeitung“.

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Bei einer Bruchlandung eines Militärflugzeugs in Sibirien haben alle 39 Personen verletzt überlebt.

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Ein Vertreter der UN teilte am Mittwoch mit, dass die Evakuierung von Ost-Aleppo wieder fortgesetzt werde. „Wir hoffen, dass es so weitergeht und die Menschen in Sicherheit gebracht werden können.“ Die Bewohner der beiden Dörfer Fua und Kefraja in der Provinz Idlib sollen ebenfalls in Sicherheit gebracht werden.

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Der türkische Außenminister Cavusoglu glaubt die Organisation des Predigers Gülen stecke hinter dem Attentat. Die russische Regierung warnt vor voreiligen Schlüssen und will eine Stellungnahme erst nach den Untersuchungen abgeben.  Sputnik News teilte mit, eine radikalislamische Terroristengruppe, die ehemalige al-Nusra-Front, habe sich im Internet zu der Tat bekannt.

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Erstmals seit Juli haben wieder direkte Gespräche zwischen Vertretern der NATO und Russlands stattgefunden. Nach drei Stunden Beratung in Brüssel ging man ohne greifbare Ergebnisse wieder auseinander.

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Die britische Biathlon Union hat am Mittwoch ihre Entscheidung bekannt gegeben, den IBU-Worldcup in der russischen Stadt Tjumen zu boykottieren.

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Die russische Duma zeigte sich überhaupt nicht begeistert von der Vorstellung, dass nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Trump die von den USA verhängten Sanktionen erleichtert oder gar aufgehoben würden. Die russische Wirtschaft würde sich in einer außerordentlich schwierigen Lage befinden, wenn dies geschehen würde, denn die einheimische Industrie hat von der entstandenen Lage und dem Vorhandensein bestimmter Defizite eindeutig profitiert – so der erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für Wirtschaftspolitik Nikolai Arefjew.

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Die Förderung von Erdöl ist in Russland im auslaufenden Jahr 2016 um 2,5 Prozent gestiegen – dies im Vergleich zum Vorjahr. Wie der russische Energieminister Nowak mitteilte, wurden durch die russischen Firmen insgesamt 547,5 Mio. Tonnen gefördert. Der Export von Erdöl ist dabei sogar um 4,8 Prozent gewachsen und betrug 253 Mio. Tonnen.

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Die russische Zentralbank informiert über Manipulationen mit sogenannten „Blauen Fischen“, den populärsten Aktien in Russland, durch einen Mitarbeiter der „Deutsche Bank“. Es geht um Manipulationen mit Aktien der Firmen „Gasprom“, „WTB“, „Nornikkel“, „Lukoil“, „Magnit“, „Sberbank“ und „Rosneft“. Manipuliert wurde durch eine Gruppe von Privatpersonen, die untereinander Verbindungen hatten. Geprüft wurden Handlungen aus den Jahren 2013-2015. Die Manipulationen wurden durch Juri Chilow vorgenommen, der zum damaligen Zeitpunkt Leiter der Abteilung für Aktienhandel der GmbH „Deutsche Bank“ war und faktisch auch die Handelstätigkeit des Londoner Offices der „Deutsche Bank“ erledigte.

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RosAlkoholRegulierung schlägt vor, dass die Geschäfte, die sich mit dem Verkauf von Tabak beschäftigen, hierfür eine spezielle Lizenz zu erwerben haben. Grund hierfür ist der Kampf gegen illegale Tabakerzeugnisse. Weiterhin sollen die Verkaufspunkte, ähnlich wie bei Alkohol, über jede verkaufte Einheit (Schachtel) dem Fiskus statistischen Bericht erstatten. Des weiteren möchte Russland die Unterschiede zwischen dem Tabakhandling und dem Akzisegebaren zwischen den Ländern der eurasischen Wirtschaftsunion entgegentreten und eine einheitliche Vorgehensweise und Besteuerung erreichen.

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Am Montag hat die Mega-Regulierungs- und Aufsichtsbehörde für das Finanz- und Versicherungswesen in Russland, die russische Zentralbank, wieder zugeschlagen. Gleich vier russische Banken haben ihre Lizenz verloren. Darunter befanden sich zwei Banken, die noch zu sozialistischen Zeiten in der Stadt Wologda und Krasnodar gegründet worden waren. Damit haben seit Beginn des Banken-Disziplinierungsprozesses Mitte 2013 bisher 315 russische Banken ihre Lizenz verloren und werden nun durch die Zentralbank, in Zusammenarbeit mit dem Einlagensicherungsfond abgewickelt.

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Russland wird einen unabhängigen Dienst für den Schutz der Interessen psychisch Erkrankter schaffen. Vertreter aus russischen gesellschaftlichen und politischen Einrichtungen, darunter dem Föderationsrat, arbeiten an der Einrichtung einer derartigen Organisation bereits seit einigen Jahren. Die Organisation und das dazugehörige Gesetz werden alle Patienten schützen, die an psychischen Erkrankungen leiden, egal ob sie sich in häuslicher Umgebung, in einem Krankenhaus oder einer geschlossenen Einrichtung aufhalten.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)