Kampf gegen IS: Russland verfolgt eigene UN-Sicherheitsratsresolution

Foto: Neptuul/CC BY-SA 3.0Foto: Neptuul/CC BY-SA 3.0
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[Von Thomas Pany] – Nach der Annahme des französischen Vorschlags im Sicherheitsrat, der keine Erlaubnis zu militärischen Aktionen in Syrien vorsieht, drängt Moskau auf die Verabschiedung seines Entwurfs.

Eine breite Koalition, die ermächtigt von einer UN-Sicherheitsratsresolution militärisch gegen die Milizen des IS und anderen al-Qaida-Ablegern vorgeht, kommt so schnell nicht zustande. Es bleibt vorerst dabei, dass unterschiedliche Koalitionen in Syrien eigene Interessen verfolgen.

Das ist ein Ergebnis des gestrigen Zusammentreffens des UN-Sicherheitsrates. Bekanntlich lagen ihm zwei Entwürfe zu einer „Anti-IS-Resolution“ vor, ein russischer und ein französischer. Angenommen wurde – einstimmig – der französische.

Für die Resolution aus Paris sprach, dass sie auf politische Unterstützung aus war, also „symbolisch“, wenig verbindlich.

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