„Ich befürchte, dass wir eine rote Linie überschreiten“

Interview mit Wladimir Grinin, dem Russischen Botschafter in Berlin

Wladimir Grinin, Russischer Botschafter in Berlin screenshot Deutscher Bundestag

Amerikanische Waffen an die Separatisten, neue Gefechte im Osten des Landes, verbales Wettrüsten allerorten: Florian Guckelsberger und Sebastian Pfeffer vom Debatten-Magazin »The European« sprachen mit dem russischen Botschafter Wladimir Grinin über die sich zuspitzende Situation in der Ukraine.

Grinin ist seit 2010 Botschafter der Russischen Föderation in Berlin. Zu seinen vorherigen diplomatischen Stationen gehören die russischen Botschaften in Österreich, Finnland, Polen. Zu Zeiten der deutschen Teilung lernte er als Mitarbeiter der sowjetischen Vertretung sowohl Bonn als auch Ost-Berlin kennen, letzteres sogar zu Zeiten der Wende.

The European: Herr Botschafter, wie hat sich Ihre Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten verändert?
Grinin: Ich muss deutlich mehr mit der deutschen Öffentlichkeit in Kontakt treten, um die russische Position zu erklären. Wir versuchen, unseren Standpunkt deutlich zu machen, damit wir einander verstehen und das Vertrauen nicht weiter zerstört wird. Und mich freut, dass unsere Sichtweise auf Interesse stößt.

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