Heftige diplomatische Auseinandersetzungen zwischen Polen und Russland

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Das polnische Außenministerium hat den russischen Botschafter in Warschau einbestellt und ihm einen Protest zu den Kommentaren übergeben, die der stellvertretende russische Außenminister mit Blick auf den polnischen Außenminister abgegeben hat.

Das Regionalportal „Klops“ informiert, dass in ausländischen Medien Meldungen über einen weiteren diplomatischen Skandal zwischen Russland und Polen kursieren. Der polnische Außenminister hatte erklärt, dass er nicht versteht, warum der Tag des Sieges ständig in Moskau gefeiert werden muss und nicht in irgendeiner anderen europäischen Hauptstadt. Der stellvertretende russische Außenminister Karasin hatte daraufhin erwidert, dass sein polnischer Kollege mit diesen Äußerungen das Andenken an Millionen Russen, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, beleidigt.

Die nächste Runde des diplomatischen Schlagabtausches betraf die Antwort des polnischen Außenministeriums auf der Internetseite der Behörde, wo diese ihre Verwunderung äußerte über den harschen Ton des russischen stellvertretenden Außenministers, welcher „nicht den Standards der Diplomatie“ entsprechen.

„Wir sind der Ansicht, dass es nicht hinnehmbar ist, Polen das Recht abzusprechen, eine Feierliche Veranstaltung zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges zu organisieren, was der polnische Präsident unlängst vorgeschlagen hat. Polen hat mit dem Nazismus vom ersten bis zum letzten Tag dieses tragischen Krieges an allen Fronten gekämpft und auch an der Seite der UdSSR“, – so die Erklärung des polnischen Außenministeriums.

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