Hacker aus der Gruppe „Schaltai-Baltai“ sucht in Estland Asyl

Foto: commons.wikimedia/Byseyhanla CC BY-SA 4.0

Ein Mann namens Alexander gab in einem Interview mit der „Financial Times“ bekannt, er werde in Estland Asyl beantragen. Alexander gab sich aus als Partner des in Russland verhafteten Hackers Wladimir Anikejew und legte als Beleg ein Bild vor, das ihn zusammen mit Anikejew zeigt.

Der Zeitung gegenüber gab Alexander weiter an, er habe Anikejew 2003 in St. Petersburg kennengelernt und sich seit damals an der Tätigkeit der Hackergruppe „Schaltai-Baltai“ beteiligt, die elektronische Postfächer prominenter Personen knackte und die Inhaber unter Androhung der Veröffentlichung kompromittierender Information erpresste.

Des weiteren erzählte Alexander, der die meiste Zeit in der Ukraine lebte, er sei im Dezember zu einem weiteren Treffen in Russland aufgefordert worden, sei aber aus Misstrauen nicht erschienen. Später stellte sich heraus, dass Anikejew zu diesem Zeitpunkt bereits in Haft war.

weiter beim St. Petersburger Herold >>>