Geschürte Hysterie über (russische) U-Boote vor der Küste Schwedens?

General-Anders-Grenstad-Schweden-muss-zurückrudern.-Bild-forsvarsmakten.seGeneral-Anders-Grenstad-Schweden-muss-zurückrudern.-Bild-forsvarsmakten.se
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[Florian Rötzer] Schwedens Armee muss einräumen, dass es sich bei einem mutmaßlichen U-Boot um ein ziviles Schiff handelte, beharrt aber weiter darauf, Mitte Oktober eines ausgemacht zu haben.

Was war es letztes Jahr für eine Aufregung, als angeblich am 17. Oktober und danach noch zweimal in den Schären vor der Küste Stockholms ein Objekt gesichtet worden war, das für ein U-Boot gehalten wurde – natürlich für ein russisches. Das schwedische Militär bezeichnete die Berichte als „sehr glaubwürdig“ und sprach davon, man habe „Unterwasseroperationen“ beobachtet (Schweden: Steckt hinter der verdächtigen „Unterwasseroperation“ Russland?). Bis Ende Oktober wurde mit großem Aufgebot, mit Kriegsschiffen, Minensuchbooten und Hubschraubern, nach dem vermeintlichen U-Boot gesucht. Russland wies die Vorwürfe zurück.

Zur selben Zeit hatte die schwedische Regierung beschlossen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Kurz nachdem die erste Suche abgeblasen worden war, wurde eine zweite Suche gestartet, weil von Ex-Oberstleutnant Sven-Olof Kviman wieder ein mögliches U-Boot gesehen worden war. Die Geschichte entwickelte sich wie die Jagd nach dem Ungeheuer von Loch Ness.

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