Wenn die Fluggesellschaft pleite ist

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Um Reisende zu entschädigen, die bei einer russischen Fluggesellschaft gebucht haben, die ihren Betrieb einstellen musste, will der Staat einen Fond einrichten. Dies vermeldet die Webseite der russischen Regierung. Nun sollen noch vor Weihnachten Vorschläge zur Schaffung eines Versicherungssystems eingereicht werden.

Bis 22. Dezember diesen Jahres sind das Verkehrsministerium, das Finanzministerium und die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot vom russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew angehalten worden, ihre Anregungen an die Regierung zu schicken.

Bis zum 8. Dezember will das Verkehrsministerium zusammen mit der zivilen Luftfahrtbehörde Rosaviatsia und dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung eine Methodik erarbeiten, wie sich die Risiken einer Betriebseinstellung von Fluggesellschaften objektiv bewerten lassen. Bis dahin sollen auch die damit betreuten Behörden die notwendigen Änderungen der Gesetzgebung vorbereiten.

Der Auftrag wurde erteilt, nachdem in einer Sitzung über die Verbesserung der Regulierung bei der Personenbeförderung beraten worden ist.

[mb/russland.REISEN]