Europäischer Fußball Gruppentag 2 – diesmal ist ZSKA der Verlierer

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Der zweite Spieltag in der Champions- und Europa League brachte für die russischen Klubs eine reiche Torausbeute. Während ZSKA sich nicht gegen Tottenham durchsetzen konnte, kam Rostow auf ein resultatives Unentschieden. Krasnodar und Zenit erzielten jeweils fünf Treffer und peilen sicher die Play-Off-Phase an.

Im Grunde verlief der zweite Spieltag der Gruppenphase für die russischen Teilnehmer ganz ähnlich wie der erste – es gab eine Niederlage, ein Unentschieden und zwei Siege. Nur die Akteure wechselten dabei die Plätze.

Diesmal war es ZSKA, das eine Niederlage einstecken musste und die auch voll verdiente. Denn das Champions League-Match am Dienstag gegen Tottenham – das erste internationale Spiel in der neuen Arena der „Armeekicker“ – können die Moskauer getrost als schwache Leistung verbuchen. Dass es nur 0:1 ausging, kann als Glücksfall gewertet werden.

Ein Spektakel am Don

Rostow hatte am Mittwoch PSV Eindhoven zu Gast. Die beiden Klubs lieferten sich ein intensives und hochklassiges Duell, das vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde. Alle Tore fielen in der ersten Halbzeit – zweimal gingen die Hausherren in Führung, und zweimal glichen die Gäste aus. Höhepunkt war zweifellos der von Rostows Keeper gehaltene Elfer zu Beginn der zweiten Hälfte.

Rostow holte in seinem Champions League-Debut den ersten Punkt und kann sich gründlich ärgern, den Sieg aus der Hand gegeben zu haben.

Balotelli zu Gast in Krasnodar

In der Europa-Liga staubten die Russen diesmal unglaubliche zehn Tore ab – gleichmäßig verteilt auf Krasnodar und Zenit. Die Südrussen hatten es Donnerstagabend mit Nizza zu tun, in dessen Reihen das Enfant terrible des europäischen Fußballs, Mario Balotelli, angereist war.

Super-Mario“, dessen beste Zeiten wohl bereits in der Vergangenheit liegen, erzielte sogar einen Treffer für seinen neuen Verein, aber Nizza konnte den Gastgebern im Endeffekt nicht standhalten und musste sich 2:5 geschlagen geben.

Zenit schlägt Alkmaar windelweich

Während die Franzosen in Krasnodar wenigstens mitspielten, hatte AZ aus Alkmaar bei Zenit in St. Petersburg gar nichts zu holen. Nach 45 Minuten führten die Russen nur mit 1:0, drehten nach der Pause dann aber richtig auf und gingen am Ende mit fünf Treffern vom Platz.

Zenit und Krasnodar stehen in ihren Gruppen mit jeweils sechs Punkten souverän vorn und können schon mit einem Auge auf die Play-Off-Phase schielen. Aber auch für ZSKA und Rostow ist noch nichts verloren – in beiden Gruppen lässt die derzeitige Konstellation ein Schlupfloch nach oben offen.

[sb/russland.NEWS]