EU-Ukraine: Gespräche zum Freihandelsabkommen

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[Von Marco Maier] Das zwischenzeitlich auf Eis gelegte Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine soll nun bald Realität werden. EU-Vertreter wollen sich deshalb kommende Woche mit Vertretern der Ukraine und Russlands in Brüssel treffen.

Als Präsident Janukowitsch damals das geplante Freihandelsabkommen mit der EU wegen einiger strittiger Punkte noch einmal nachverhandeln wollte und die Unterschrift verweigerte, begannen die Maidan-Proteste. Seitdem steht das Vertragswerk weiterhin im Raum. Nun sollen die Verhandlungen darüber weitergeführt werden – unter Einbeziehung Russlands, welches durch die bestehenden Handelsverträge mit der Ukraine direkt davon betroffen ist.
Ziel der gemeinsamen Gespräche sei es, „praktische Lösungen für die Vorbehalte Russlands zu finden“, sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Er ging davon aus, dass die Gespräche „sehr bald“ von der technischen auf die politische Ebene gehoben werden könnten. Immerhin gehört das Freihandelsabkommen zur Assoziierungsvereinbarung Kiews mit der EU.

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