EU-Russland-Symposium: “Echte Partner sind auch in schweren Zeiten Partner”

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eva.- Zwischen Ost und West herrscht Eiszeit – auf politischer Ebene wurden manche Beziehungen eingefroren, Veranstaltungen und Treffen verschoben oder abgesagt. Dagegen wehrt sich die Geschäftswelt, für die die Erhaltung bewährter Kontakte lebensnotwendig ist. Darum wurde am 5./ 6. November das Symposium “Europäisch-russische Interdependenz – Aktuelle Situation und mögliche Entwicklungen” im Hotel Ambassador organisiert.

Am ersten Tag der Veranstaltung, die von der Konrad Adenauer Stiftung, dem Russischen Institut für Strategische Studien, der Europäischen Universität und dem Aussenministerium der Stadt St. Petersburg organisiert worden war, gingen die Emotionen schon mal hoch. Auch hier war zeitweise die Uneinigkeit in der Ukraine-Frage zu spüren, und sowohl “Nato-gesinnte” wie auch “Kreml-treue” Stimmen, waren deutlich zu vernehmen.

Doch mehrheitlich verlief die Begegnung friedlich-freundschaftlich, denn eigentlich hat das Business aus Ost und West ein gemeinsames Problem: eine mehrheitlich künstliche, durch Sanktionen herbei geführte Wirtschaftskrise, mit der man irgendwie klar zu kommen muss. Am zweiten Tag sass dem internationalen Publikum eine hochkarätige Delegation der Stadtregierung gegenüber: Sergei Nikolajew (Komitee für Aussenbeziehungen), Alexander German (Komitee für Markt- und Unternehmens-Entwicklung) und Swetlana Kogan (Komitee für Investitionen) standen unter der Moderation von Nikita Lomagin, dem Rektor der Europäischen Universität, Rede und Antwort.

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