Es geht nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um die Interessen von Staaten

„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“ (Bundesminister a.D. Egon Bahr)

Schaut man sich die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine an, wird angesichts der energie- und geostrategischen Bedeutung des Landes klar, warum die ihre Weltmachtstellung mit allen Mitteln verteidigenden USA seit 1991 mehr als fünf Milliarden US-Dollar in die „Demokratie-Bewegung“ des Pleitelandes „investierte“. Da der Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten der Ukraine just in dem Moment durchgezogen wurde, als dieser kurz vor der Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens mit Russland stand, drängt sich das Gefühl auf, dass die von den USA seit Jahren forcierte Einkreisung (Nato-Osterweiterung, Raketenschild) des Energie- und Rohstoff-Reiches Russland aktuell sogar eine neue, gefährliche Eskalationsstufe erreichen soll!

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