Die Angst vor einem Ausgleich mit Russland. Das politische Establishment vs. Trump.

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[Hanns-Martin Wietek] Den europäischen Regierungen scheint ihr liebstes Spielzeug zu entgleiten. Ein Spielzeug, mit dem sie so unbedacht umgehen, wie es kleine Kinder nun einmal tun.

Oder ist es vielleicht doch eher ein Mantra, das sie unentwegt immer wieder aufsagen, als ob sie damit ihre Angst, dass sie der transatlantische „Gott Vater“ verlassen könnte, betäuben könnten. Vielleicht wollen sie aber auch mit diesem Mantra-Aufsagen sich selbst beweisen, dass ihre große Idee von der Einheit Europas nicht schon lange in Trümmern liegt.

Dieses Spielzeug, dieses Mantra heißt Sanktionen.

Und tatsächlich ist es in Gefahr, denn der neue transatlantische Vater will nicht mehr mitspielen. Dieser hat erkannt – wie Millionen Menschen schon vor ihm – dass das künstlich geschaffene Feindbild Russland, das nur dazu benutzt wird, Einigkeit bei seinen Gegnern zu erzwingen, letztlich in die totale Konfrontation führt.

Und jetzt heißt es bei den bockigen kleinen Kindern „jetzt erst recht“.

Der Schriftsteller Wolfgang Bittner sorgt sich wie so viele um den Frieden in Europa und hat daher einmal zusammengetragen, was die bockigen Kinder jetzt so alles treiben.

Lesen sie Wolfgang Bittners Arbeit hier.

 

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.