Deutschland hat bei der mit Spannung erwarteten Abstimmung in der UN-Generalversammlung den Einzug in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verpasst. Außenminister Johann Wadephul bezeichnete das Ergebnis als „echte Enttäuschung“ und „bittere Niederlage“, nachdem Deutschland bei der Wahl für die Amtszeit 2027/28 gegen Österreich und Portugal unterlegen war. Wadephul vermutete, dass Deutschlands starke Unterstützung für die Ukraine und sein Engagement für Israel Berlin Stimmen gekostet haben könnten. Gleichzeitig warf er Russland vor, gegen die deutsche Kandidatur Wahlkampf geführt zu haben. Das Ergebnis ist ein Rückschlag für Bundeskanzler Friedrich Merz, der die Rolle Deutschlands in der internationalen Politik stärken wollte.
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