Deutscher Diplomat provoziert Untersuchungen gegen Deutsch-Russisches Haus

Das Deutsch-Russische Haus in Kaliningrad ist Gegenstand von Untersuchungen zuständiger russischer Organe geworden. Es geht um die vermutliche Verletzung des Statutes der Organisation und somit zur zwangsweisen Zuerkennung des Status „Ausländischer Agent“.

Das Deutsch-Russische Haus existiert seit dem Jahre 1993 in Kaliningrad. Es ist eine Stätte vielfältiger kultureller Ereignisse und internationaler Begegnungen. Lange Zeit diente es dem Deutschen Wirtschaftskreis in Kaliningrad als monatlicher Treffpunkt zum Gedankenaustausch. Auch finden im Haus die jährlichen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit sowie anderer Feierlichkeiten – auch mit Unterstützung des deutschen Generalkonsulats in Kaliningrad statt.

Nun vermuten zuständige russische Organe eine Verletzung der Statuten der nichtkommerziellen Einrichtung „Deutsch-Russisches Haus“. Die Kaliningrader Justizverwaltung prüft gegenwärtig, ob sich das Deutsch-russische Haus mit vermuteten politischen Aktivitäten beschäftigt.

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