Der Allerjüngste ersetzt den Allergeheimsten – Gouverneurswechsel in Kaliningrad

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Russland ist unberechenbar. Kaliningrad gehört zu Russland. War schon der Gouverneurswechsel vor zwei Monaten eine Überraschung, so war der Gouverneursrücktritt am Donnerstag in Kaliningrad der Überraschungsknüller des Jahres schlechthin.

Alle, die sich für das gesellschaftliche und politische Leben in Kaliningrad interessieren, waren davon ausgegangen, dass der Einsatz des Kaliningrader FSB-Chefs Jewgeni Nikolajewitsch Sinitschew am 28. Juli 2016, ein von langer Hand durch den Kreml vorbereiteter, gut durchdachter, kaderpolitischer Schachzug war.

Die sofortige Aktivierung der Funktion des Premierministers und Besetzung mit dem jungen Moskau-Import Anton Andrejewitsch Alichanow schien ein untrügliches Zeichen zu sein, dass ein neues Zeitalter im Kaliningrader Gebiet begonnen hat: Alichanow ist für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich, Sinitschew wird ihm den Rücken mit seinen Machtressourcen stärken – wenn dies notwendig sein soll.

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