China fordert Deeskalation in Syrien

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Der ständige chinesische UN-Vertreter Liu Jieyi hat am Freitag alle betroffenen Parteien zur Deeskalation der Lage in Syrien aufgerufen.

US-Finanzminister Steven Munchin kündigte am selben Tag weitere Sanktionen gegen Syrien an, um den jüngsten Chemiewaffeneinsatz durch die syrische Regierung zu erwidern.

Das russische Außenministerium und Außenminister Sergej Lawrow verurteilten unterdessen den US-Luftangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt. Die USA hätten die reale Situation absichtlich ignoriert, so Lawrow. Der Anschlag auf Syrien habe nur Terroristen geholfen und den russisch-amerikanischen Beziehungen geschadet.

Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Freitag ankündigte, werde die russisch-amerikanische Syrien-Hotline ab Samstag um Mitternacht eingestellt.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte hingegen Verständnis für den Luftangriff. Sie forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, einen politischen Übergang in Syrien zu fördern und eine Lösung für den Übergang zu finden.

China Radio International.CRI