Bundestag: Russenhacker vergaßen Ausweis-Scan auf Server

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Obacht Satire!

Jeder fragt sich, was genau die “sich verdichtenden Hinweise auf russische Hacker” sind, die Überschriften wie “Steckt Putin hinter dem Bundestag-Hack?” (Frankfurter Rundschau), “Bundestag-Cyberattacke: Sitzen Angreifer in Russland?” (Tagesschau) oder “Ist es die Rache Putins?” (Focus) hervorbrachten. Nun wurden der Allgemeinen Morgenpost Rundschau Informationen zugespielt, woraus diese Hinweise konkret bestehen: Bei der Analyse der Server wurde im /pub-Verzeichnis ein Scan eines russischen Ausweises gefunden, den wohl einer der Hacker versehentlich dort vergessen hatte. Auch ein versehentlich vergessener Scan des Dienstausweises des irgendwie bekannt wirkenden Hackers wurde im Verzeichnis gefunden, offensichtlich arbeitet er für den russischen Auslandsnachrichtendienst SWR. Die Tatsache, dass die Hacker allen Merkel-Bildern im Bundestags-Netzwerk ein Hitlerbärtchen aufgemalt hatten, brachte Russland bereits in die nähere Auswahl, ermöglichte aber noch nicht die eindeutige Täterermittlung. Schließlich hätte das ja auch das Werk griechischer Hacker sein können.

Schon letzte Woche gab es erste konkrete Hinweise, die nach Russland führten: Es wurde eine mysteriöse Datei namens Fickgeile_Lesben-Schlampen.mkv auf dem Fileserver des Bundestags entdeckt. Mehrtägige Recherchen eines Rechercheteams von SZ, WDR und NDR ergaben, dass es sich hierbei um eine sogenannte Matroška-Datei handelt.

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