Berliner Sturm erreicht Moskau

Karl Marx vor dem Sturm © wietek
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Schwere Gewitter fegten ab Freitagmittag über Moskau und haben bis abends in vier „Gewitterwellen“ (Sawjolowski Bahnhof) mindestens zwei Menschen getötet und neun verletzt. Die Gewitter mit sintflutartigen Regengüssen und Hagel verursachten Verspätungen und Strom-Unterbrechung in der Stadt und der Umgebung, meldeten die Rettungsdienste.

Zwei Menschen wurden vom Blitz getötet und mehrere wurden verletzt. Tausende waren ohne Stromversorgung. Die Flughäfen Scherimetjewo und Domodedowo meldeten zig Verspätungen.
Die Windgeschwindigkeit betrug bis zu 25 Meter pro Sekunde.

Auch am Abend fegten immer wieder Gewitterwellen über die Stadt. Laut Wetterbericht wird es morgen „nur noch“ heftig regnen.

Am Hauptsitz von russland.NEWS, in Tarussa, 120 km südlich von Moskau, sind durch Gewitter und Stürme Keller überflutet, Bäume umgestürzt und die Stromversorgung ist bereits seit 15 Uhr Ortszeit vollständig zusammengebrochen.
Immer wieder ziehen Stürme und Starkregen über die Kleinstadt.

[Hanns-Martin Wietek/russland:NEWS]

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.