ARD-Ukraine: Propaganda für Fortgeschrittene [Video]

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Bei den großen deutschen Medien, allen voran ARD und ZDF, ist eine fortschreitende Verfeinerung der Methoden bei der Verbreitung des einseitigen Ukrainebildes zu bemerken.

Beschrieb der damals nicht so versierte Journalist früher selber, was der Zuschauer zu denken hatte und machte sich damit angreifbar, legt er heute die passende Vermittlung des gewünschten Landesbildes in ukrainische Münder – wenn´s dann wieder mal als falsch nachgewiesen wird, war man ja nicht selber schuld. Komisch wirkt es dann auf den ersten Blic aber doch, dass den so durch den Regierungsteil des Donbass ziehenden Journalisten komischerweise immer nur Anhänger der Kiewer Regierung begegnen. Begünstigt wird die Auswahl der Interviewpartner aber dadurch, dass es mittlerweile für Andersdenkende sehr gefährlich wäre, einem westlichen Journalisten etwas prorussisches zu erzählen. Anna Nikonova bringt Licht ins Dunkel von drittklassigem aber dennoch nicht billigem Journalismus.

Über den Autor

Anna Nikonova
1993 geboren mit russischen Wurzeln, aber in Deutschland aufgewachsen. Ich lebe seit der Geburt in München, halte mich aber regelmäßig in Moskau auf, wohin nach wie vor viele verwandtschaftliche Bande bestehen und welches für mich ebenso Heimat bedeutet. Ich fühle mich als Russin und mit dem Land sehr verbunden, möchte mit meiner Arbeit bei russland.TV aber auch etwas für die deutsch-russische Verständigung tun. Aktuell befinde ich mich noch in schulischer Ausbildung, aber die Medienwelt und der Journalismus sollen meine Zukunft sein. Seit 2014 bin ich bei russland.TV Moderatorin der „News mit Anna“.