Antikriegs- und Krim-”Solidaritätskundgebung” in St. Petersburg

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Während des Krim-Referendums am 15. und 16. März kam es in St. Petersburg zu einer Kundgebung gegen einen möglichen Krieg und gegen die Besetzung der Halbinsel durch Russland, sowie zu einer Solidaritätsdemonstration von Kosaken.

Auf dem Platz vor der Kasaner Kathedrale versammelten sich rund 300 Personen, darunter die Stadtabgeordneten Boris Wischnewski und Alexander Korbinsky, sowie der Menschenrechtsabgeordnete Alexander Schischlow, um gegen das militärische Eingreifen im Konflikt auf der Krim zu protestieren. Neben ukrainischen Fahnen und blau-gelben Schleifen im Knopfloch wurden zahlreiche Transparente und Anstecker gezeigt – “Die Ukraine kommt selbst zurecht!”, “Hände weg von der neuen Ukraine!” “Nein dem Krieg!” war darauf zu lesen.

Störung durch Provokateure und Festnahmen

Die erste halbe Stunde verlief alles ruhig, dann versuchten Befürworter der Krim-Besetzung mit Plakaten “Die Krim gehört zu Russland!” die Aktion zu stören. Einer der Provokateure stürzte sich auf die Vorsitzende der Vereinigung für die Rechte der Homosexuellen (LGBT) Natalia Zimbalowa und versuchte ihr die ukrainische Flagge zu entreissen. Doch bevor es zu einer Schlägerei ausartete griff die bereitstehende Omon-Sonderpolizei ein und verhaftete den Provokateur.

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