Anschlag auf Hilfskonvoi angeblich in keinem Zusammenhang mit russischer Luftwaffe

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Russland hat bestritten, an einem Angriff auf einen Hilfskonvoi in der syrischen Stadt Aleppo durch die russische und syrische Luftwaffe beteiligt gewesen zu sein.

Es sei keine Spur eines Luftangriffs bei dem Anschlagsort zu finden, was zeige, dass der Angriff in keinem Zusammenhang mit der russischen und syrischen Luftwaffe stehe, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Dienstag. Auch das syrische Militär hat die Beteiligung an dem Angriff dementiert. Der syrischen Hilfsorganisation Roter Halbmond und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes zufolge wurden am Montagabend ein Hilfskonvoi und ein Lager des Roten Halbmonds attackiert. Ein Mitarbeiter der Organisation und 20 Zivilisten kamen dabei ums Leben.

Auf die Frage, ob die Feuerpause in Syrien verlängert werden soll, konnte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, noch keine Antwort geben. Als Grund nannte er das amerikanische Schweigen über das Detail der von Russland und den USA ausgehandelten Vereinbarung über die Feuerpause.

China Radio International.CRI