Angebliche russische Hackerangriffe und das US-Debakel in Syrien

Foto: Ben_Kerckx CC0 Public Domain via PixabayFoto: Ben_Kerckx CC0 Public Domain via Pixabay
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[Von Andre Damon] – Die Behauptung der Medien, die russische Regierung habe E-Mails der Demokratischen Partei gehackt und geleakt, sind durch nichts belegt. Daran hat auch der jüngste Geheimdienstbericht nichts geändert.

Der Bericht, dessen für die Öffentlichkeit freigegebene Version am Freitag vorgelegt wurde, ist bar jedes faktischen Belegs für die Vorwürfe, die CIA und der Nationale Geheimdienstkoordinator James Clapper seit dem letzten Oktober erheben. Sie behaupten, Russland habe sich illegal Zugang zu Dokumenten des Demokratischen Nationalkomitees und von Hillary Clintons Wahlkampfleiter John Podesta verschafft.

Sogar die New York Times, Vorreiter in der anti-russischen Kampagne, musste in einem Nachrichtenartikel auf der Titelseite zugeben, dass es in dem freigegebenen Bericht an Fakten fehlt. Diese hatte die amerikanische Öffentlichkeit jedoch am meisten erwartet: harte Fakten als Beweis für die Vorwürfe der Dienste, die russische Regierung habe in die US-Präsidentschaftswahl eingegriffen.

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