Am Sonntag will der staatenlose Sakaschvili die Grenze zur Ukraine überqueren

Foto: TV-Screenshot

[von Jens Mattern] Der ehemalige georgische Präsident war von Poroschenko zum Gouverneur ernannt worden, bis er in Ungnade fiel und ausgebürgert wurde.

Der ukrainisch-polnische Grenzübergang Korczowa-Krakowjez ist diese Woche mit Extra-Rollen Stacheldraht abgesichert worden – schließlich soll dort am Sonntag der Albtraum des ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko in Form von Michail Saakaschwili Gestalt annehmen. Der ehemalige Staatspräsident Georgiens und Ex-Gouverneur des ukrainischen Verwaltungsbezirk versucht dann, die Grenze überqueren. Er gilt offiziell als staatenlos – so stellte er sich auch auf der Pressekonferenz in Warschau am Sonntag vor.

„Poroschenko hat die Enthebung meiner Staatsangehörigkeit in fünf Minuten durchgesetzt“, so der selbstbewusste Politiker, dessen laute Stimme das Mikrofon nicht brauchte. Er werde in der Ukraine seine Staatsangehörigkeit vor Gericht zurück klagen. „Der Fürst hat es gegeben, der Fürst hat es genommen – nein, so geht es nicht!“, donnerte er und zeigt seinen ukrainischen Pass.

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