80 Prozent der jungen Ukrainer würden gerne ihr Land verlassen

[Von Florian Rötzer] – Poroschenko zu Besuch in Berlin, das Minsker Abkommen wackelt, weil unklar bleibt, welche Gebiete im Donbass einen Sonderstatus erhalten sollen.

Heute vor einem Jahr fand das Referendum auf der Krim statt, womit die Ablösung von der Ukraine und die Aufnahme in die Russische Föderation legitimiert wurde, was allgemein als Annexion betrachtet wird und den Konflikt maßgeblich verstärkt hat. Es ist also ein symbolischer Tag, an dem ukrainische Präsident und Oligarch Poroschenko Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck heute in Berlin besucht.

Schon im Vorfeld machte Poroschenko klar, dass er Deutschland unter Druck setzen will. So sollen die Sanktionen gegen Russland ausgebaut, zumindest aber verlängert werden. Er hadert damit, dass in Russland 2018 die Fußballweltmeisterschaft stattfinden soll, sagte er im Interview mit der Bild-Zeitung, und fordert einen Boykott. Und er wirft den Separatisten vor, den im Minsker Abkommen unter Vermittlung der deutschen und französischen Regierung beschlossenen Waffenstillstand nicht einzuhalten.

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