Zur aktuellen Bankensituation in Kaliningrad

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Die Informationsagentur „Kaliningrad-Domizil“ setzt die Analyse der Bankensituation in Russland und Kaliningrad fort. Wir veröffentlichen eine Liste der in Kaliningrad registrierten Banken, geben Verhaltensempfehlungen und informieren über Entscheidungen der Zentralbank

In Kaliningrad sind nach dem Lizenzentzug vom Freitag (13.12.2013) noch 50 Banken registriert. Von diesen 50 Banken befinden sich 9 Banken in der „Gerüchteküche“, d.h. 5 Banken in der im Internet figurierenden „Schwarzen Liste“ mit 136 Banken und vier Banken, bei denen sich standhaft Gerüchte über einen bevorstehenden Lizenzentzug halten.

Durch die Zentralbank wird die Existenz dieser „Schwarzen Liste“ bestritten. Dieses Dementi ist auch völlig normal, denn wenn die russische Zentralbank die Existenz dieser Liste offiziell zugeben würde, dann braucht man kein Finanzspezialist zu sein um sich vorzustellen, was danach passiert. Mit der „Schwebesituation“ dieser Liste und dem scheibchenweisen Vorgehen gegen einzelne russische Banken erreicht man vermutlich auch das angepeilte Ziel: Die Disziplinierung der russischen Banken durch Selektion – freiwillig oder per Lizenzentzug.

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