„Zu wenig war von der deutschen Position zu sehen und zu hören“

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Der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses im Oberhaus des russischen Parlaments, Konstantin Kosatschow hat den NATO-Gipfel in Warschau als „einen Gipfel der Täuschungen“ bezeichnet, da seine wichtigsten Entscheidungen auf gefälschten Behauptungen über die „russische Bedrohung“ beruhen.

„Die nur laut tönende Entscheidung, vier Bataillone in Polen und den östlichen baltischen Ländern bereitzustellen“, führen zu keinen radikalen Veränderungen in den Beziehungen zwischen Russland und der NATO. „Es ist wie das Bauen eines Dammes im Wüstensand zum Schutz vor nicht existierenden Gefahren.“

„Es sind nicht die Soldaten, die uns Angst machen, es sind die Politiker, die Millionen von Menschen betrügen, obwohl es nicht die geringste Bedrohung seitens Russland gibt“, sagte er.  „Der Warschauer Gipfel ist ein Gipfel der Täuschungen.“

„In Warschau konnten die Entscheidungsbefugten wählen zwischen einem Anheizen der Spannungen und Entspannung. Zu wenig war von der deutschen Position zu sehen und zu hören. Das Gleiche gilt für Frankreich und Italien.“
(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.