WM-Stadien werden geschrumpft, Capello will gegen Deutschland spielen

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Die Krise schlägt auch bei der Vorbereitung zur Fußball-WM 2018 durch. Die russische Regierung hat beschlossen, die Zahl der Plätze in den Stadien in Kaliningrad und Jekaterinburg zu senken. Nationaltrainer Capello träumt derweil von einem Freundschaftsspiel gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland.

Statt 45.000 Plätzen werden die Stadien in Kaliningrad und Jekaterinburg – dem westlichsten und dem östlichsten Austragungsort der Weltmeisterschaft – nur noch 35.000 haben, heißt es in der Entschließung, die auf der offiziellen Webseite der Regierung veröffentlicht wurde. Außerdem sollen statt 48 Trainingszentren nur noch 37 modernisiert werden. Noch im Januar hatte Sportminister Vitali Mutko erklärt, es werde Kürzungen bei den Ausgaben für die WM-Vorbereitung geben, sie beträfen aber „nicht die Stadien und die Infrastruktur“.

Nationaltrainer Fabio Capello hat den größten Sportmedien Russlands am Mittwoch ein großes Interview gewährt. Neben vielen Details zur beginnenden Saison sprach er davon, dass die Sbornaja ein Testspiel gegen Deutschland absolvieren soll. „Im Fußballverband wurde mir gesagt, dass wir Deutschland ein Freundschaftsspiel schulden, und das sollte stattfinden – bis jetzt ist das Datum aber noch nicht festgelegt“, so Capello.

Am 27. März tritt die russische Nationalmannschaft in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 auswärts in Montenegro an. Für den 31. März ist ein Test gegen Kasachstan geplant. „Kasachstan habe ich selbst ausgesucht“, wird Capello von „Sport Express“ zitiert. „Das liegt daran, dass ich eine Reihe Stammspieler nach dem Spiel gegen Montenegro nach Hause schicken und mehrere junge Fußballer ausprobieren will.“

[sb/russland.RU]